30.03.2016, 20:48 Uhr

Ex-Billa-Vermieter Warmuth wehrt sich gegen Angriff von Villachs Bürgermeister

"Albel ist uninformiert." Ex-Billa-Vermieter Hartwig Warmuth wehrt sich gegen Vorwürfe (Foto: kk)
VILLACH. Wie von der WOCHE exklusiv berichtet, hat Billa seine Filiale am Villacher Hauptplatz zugesperrt. Über die Gründe wird seither gestritten. Vermieter Hartwig Warmuth nennt Frequenzprobleme und den Zustand der Innenstadt als Ursache, die SPÖ und Bürgermeister Albel beschuldigen hingegen Warmuth: schlechter Zustand der Immobilie, zu hohe Mieten.

"Hollywood-Mieten"

Im jüngsten WOCHE-Interview erneuerte Albel dieser Tage seine Kritik – er spricht von "Mieten wie in Hollywood". Das erzürnt nun Warmuth. Seine Replik: Er sei bereit gewesen, Billa – nach einem Nachlass – einen Mietpreis von 10,48 Euro pro Quadratmeter zu gewähren. In vergleichbaren Klagenfurter Lagen seien 35 bis 45 Euro üblich. Dennoch war dies Billa zu viel.
Dies sage alles darüber aus, wie abgewirtschaftet die Villacher Innenstadt sei. Er, Warmuth, empfinde es als befremdlich, wie uninformiert Albel sei und wie er dennoch "die Schuld für Fehlentwicklungen in der Innenstadt bei anderen" suche.
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Hölzl Evelyn aus Villach | 01.04.2016 | 17:13   Melden
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