06.10.2016, 13:03 Uhr

Mehr als nur ein „Mechaniker“

Maximilan Lüzlbauer darf bereits vieles alleine erledigen, Franz Untersperger steht ihm dabei mit Rat und Tat zur Seite.

Die Lehre zum KFZ-Techniker ist durch viele Neuerungen spannender und fordernder geworden.

STEINBACH. „Autos hab’ ich schon von klein auf cool gefunden“, schwärmt Maximilian Lüzlbauer aus Steinbach. „Es gefiel mir immer, wenn sie laut und schnell waren.“ Heute absolviert der 16-Jährige eine Ausbildung zum KFZ-Techniker im Autohaus Föttinger in Steinbach. Die Werkstatt seines Arbeitgebers kennt der Lehrling, der direkt nebenan wohnt, schon von Kindesbeinen an: „Als ich klein war, ist mein Opa immer mit mir herübergegangen.“

Lernen direkt am Fahrzeug

Die Begeisterung für seinen Beruf merkt man Maximilian auch an, wenn er in der Werkstatt steht. „Wenn ich einen Service mache und ich sehe dann, dass alles funktioniert – das find’ ich super“, so der 16-Jährige. Arbeiten wie Service, Räderwechsel oder Motor zerlegen darf der Lehrling bereits alleine durchführen. Unterstützung erhält er dabei von Werkstättenleiter Franz Untersperger: „Unsere beiden Lehrlinge arbeiten vom ersten Tag an in der Werkstätte mit.“ Dabei lernen sie nicht nur die Arbeitsschritte, sondern übernehmen nach und nach Verantwortung. „Gerade bei Arbeiten wie dem Räderwechsel oder Bremsenservice machen wir unseren Lehrlingen immer wieder bewusst, wie verantwortungsvoll unsere Arbeit ist“, so Untersperger. „Denn: Unsere Kunden erwarten nicht nur ein Premium-Produkt, sondern auch eine Premium-Serviceleistung unsererseits.“

Innovative Technik im Auto

Zur Ausbildung des KFZ-Technikers gehört nicht mehr nur die mechanisch-handwerkliche Arbeit. „In den Autos sind immer mehr Assistenzsysteme eingebaut, da müssen die Lehrlinge auch mit Diagnosegeräten umgehen können“, so der Werkstättenleiter. „Die technischen Neuerungen haben den Beruf viel interessanter gemacht, als er damals war, als ich meine Lehre begonnen habe.“ Lehrlinge, die daran besonders interessiert sind, können nach den dreieinhalb Jahren Lehrzeit noch ein freiwilliges Elektronik-Zusatzmodul anhängen. „Dabei lernt man die Messtechniken noch intensiver und auch das Programmieren von Fahrzeugen ist dabei.“
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