31.08.2016, 07:30 Uhr

Spannender Fund bei Grabungsarbeiten

Im Stift Eberndorf stießen Archäologen auf ein noch älteres und unbekanntes Fundament (Foto: Simone Jäger)

Im Stift Eberndorf stießen Archäologen nun bei Grabungsarbeiten auf ein noch älteres Fundament.

EBERNDORF. Im Stift Eberndorf ist eine neue Entdeckung gemacht worden. In Eberndorf sollte die Krypta entwässert werden und dafür eine Drainage gelegt werden. Die Außenwände der Krypta sind freigelegt worden und neben dieser wurde ein scheinbar noch älteres Fundament gefunden. Es lässt darauf schließen, dass sich darunter eine weitere Kirche oder Krypta befindet. "Es ist nun eine Kostenfrage, ob man das Fundament weiter freilegt," sagt Pfarrer Janez Tratar.

Grüner Schimmel

An den Außenwänden der zu entwässernden Krypta hatte sich mit der Zeit grüner Schimmel gebildet, da die Erde zu den Seitenwänden drückte. Diese wurden demnach freigelegt, um das Wasser ableiten zu können und die Krypta trocken zu legen. Jetzt stießen Archäologen auf das neue, noch nicht erforschte Fundament mit zusätzlich zwei Gräbern. Folge dieser Entdeckung ist ein sofortiger Baustopp! Die Untersuchungen laufen jetzt an.

Zuerst die Trockenlegung

Dennoch müssen die Seitenwände der Kirche und Krypta renoviert werden und dann ist die Einbauung von neuen Fenstern in Planung. "Aber als erstes steht die Trockenlegung und die Renovierung der Krypta im Mittelpunkt", erklärt Janez Tratar. Dann werde entschieden, ob die Grabungsstätte wieder zugemacht wird, oder ob sie weiter freigelegt wird. Im Moment sieht es eher danach aus, dass sie wieder konserviert wird, weil das Budget für die weitere Freilegung höchstwahrscheinlich nicht ausreichen wird.
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