25.04.2016, 09:49 Uhr

MIT VIDEO: Konzert des Kärntner Akkordeonvereins

Wolfsberg: Rathausfestsaal | Unlängst ging im Rathaus Wolfsberg das Konzert des Kärntner Akkordeonvereins (KAV) über die Bühne. Als Gast war das Ensemble Xafer aus Graz eingeladen.

Die sehr gut besuchte Sonntagsmatinee stand ganz im Zeichen des Akkordeons. Wie es sich für einen guten Gastgeber gehört, begrüßte das Lavanttaler Akkordeonensemble (Ltg. Christian Theuermann) die Gäste aus Kärnten und der Steiermark. Der "Raiders March", bekannt aus Indiana Jones, bildete die perfekte Überleitung zum Höhepunkt des Programms: das Kärntner Akkordeonorchester.

Dieses, im Schuljahr 2014/15 gegründete Orchester formiert sich aus ca. 35 Akkordeonisten aus ganz Kärnten. Unter Leitung von Roman Pechmann, Christoph Hofer und Stefan Kollmann wurde heuer ein neues Programm mit dem Titel Von Hollywood bis Buenos Aires einstudiert und bei drei Konzerten quer durch Kärnten aufgeführt. Neben Klagenfurt und Villach stand auch Wolfsberg auf dem Tourneeplan. Der Programmschwerpunkt lag im Genre Filmmusik, etwa mit James Bond, The Pink Panther und Wickie. Tango – typisch für das Akkordeon und J.S.Bach – ein Genuss für jeden Musikkenner, wurden aber auch gespielt. Die Teilnehmer an diesem Orchester sind jedenfalls begeistert, und freuen sich schon auf eine Fortführung im nächsten Schuljahr.


Die steirische Musikgruppe Xafer führte das Publikum ebenfalls in die weite Welt hinaus. Laut Stefan Mattl, Leiter der Gruppe, ist ihr Stil ganz einfach zu kategorisieren: er befindet sich exakt an der Schnittstelle von Klezmer, Rock, Mariachi und Oberkrainer, gewürzt mit ein paar Prisen Rumba und Musette. Wenn die Musik erklingt, versteht man auch, was es mit dieser Erklärung auf sich hat. Lässige Surfer-Musik aus Miami gemixt mit Elementen aus Kuba etwa – das macht Xafer aus. Auf Schlagzeug und Elektronik wird dabei verzichtet – der Groove kommt aus Tuba, Gitarre und Akkordeon. Trompete und Klarinette singen, heulen und plappern dazu.


An diesem spannenden Konzert-Mittag war somit für jeden musikalischen Geschmack etwas Passendes dabei. Das wurde mit tosendem Applaus unter Beweis gestellt. Unter den interessierten Zuhören war natürlich auch Musikschuldirektor Herbert Hipfl.

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