16.04.2016, 11:19 Uhr

Vortrag über die Rumänienhilfe von Diakon Andreas Schönhart

Wolfsberg: Markussaal |

Wohin ging die Reise?

Tirol befindet sich im rumänischen Banat und hat derzeit knapp über 500 Einwohner. Flüchtlinge des Freiheitskampfes anno 1809 siedelten sich einst im östlichen Ausläufer der Banater Berge an. 78 Tiroler Familien fanden hier eine neue Heimat.
Wer nach Tirol möchte, darf vor massenhaften Schlaglöchern nicht zurückschrecken. Die Nebenstraßen im südlichen Banat sind in einem erbärmlichen Zustand.
Diakon Andreas Schönhart aus St. Michael lässt sich von solchen Kleinigkeiten nicht abbringen Hilfsgüter ins kleine Dorf nach Rumänien zu bringen.

Weite Herzen

„Die Dankbarkeit ist riesengroß und wir werden immer herzlichst begrüßt“, erzählt Schönhart im Markussaal in Wolfsberg. Inzwischen fuhr er schon fünf Mal ins über 800 km entfernte Tirol.
Immer wieder schlossen sich hilfsbereite Menschen aus dem Lavanttal an, sowie der inzwischen verstorbene Heinz Kerschbaumer, Scheiber Friedrich, Familie Ruhs und Thomas, Andrea und Helene Schönhart. Die Autos waren stets bis zum letzten Plätzchen mit Kleidung, Hausrat, Kleinmöbel, Spielsachen und Elektrogeräte bepackt.


"Hilfe geht weiter"

Andreas Schönhart freut sich mit seiner Familie, über die große Interesse der Aktion „Einmal Rumänien und wieder zurück – die Hilfe geht weiter“. Und auch darüber, dass die Kosten für die nächste Reise im Herbst zum Teil schon gespendet wurden.
Nach Worten von Schönhart und Bildern von den Reisen konnten die zahlreichen Besucher auch Köstlichkeiten aus dem Dorf Tirol genießen.
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