28.06.2016, 14:42 Uhr

Pädagoginnen sind in St. Andrä im Sommer im Einsatz

Maria Knauder (li.) mit Volksschuldirektorin Bernadette Stauber (hi. li.) und Maria Gritsch-Wastian (hi. re.)

St. Andrä präsentiert ein neues Konzept zur Ferienbetreuung von Schulkindern.

petra.moerth@woche.at

ST. ANDRÄ, JAKLING. Während sich die Schüler schon riesig auf die neunwöchigen Sommerferien freuen, stellen die schulfreien Wochen für berufstätige Eltern oft eine Herausforderung dar. Deshalb entwickelten die Leiterin der Kindergärten Jakling und Maria Rojach, Maria Gritsch-Wastian und ihr Team, ein neues Konzept für die Ferienbetreuung von sechs- bis zwölfjährigen Kindern in der Stadtgemeinde St. Andrä.

Drei Pädagoginnen


Die Grundbetreuung von 11. Juli bis 9. September in der Zeit von 6.30 bis 17 Uhr kann wochenweise halb- oder ganztags mit oder ohne Zusatzangebote genutzt werden. "Als zentralen Standort haben wir die Räumlichkeiten der Ganztagsschule (kurz GTS) St. Andrä ausgewählt. Dort werden die Kinder von den drei Pädagoginnen Evamaria Orieschnig, Ines Melzer und Tanja Otti betreut", erläutert Maria Gritsch-Wastian, die als Koordinatorin fungiert.
Der Selbstkostenbeitrag für die Eltern beträgt für ein Kind pro Woche 15 Euro. "Das Mittagessen nehmen die Kinder im Gasthaus Deutscher ein, eine Mahlzeit kostet pro Kind 3,70 Euro", informiert die Familienreferentin Stadträtin Maria Knauder (SPÖ). Eine der drei Pädagoginnen ist in der neuen Ferienbetreuung in St. Andrä für die Grundbetreuung immer vor Ort – auch dann, wenn die anderen beiden Pädagoginnen mit den Kindern extra zu bezahlende Zusatzangebote in Anspruch nehmen. "Wir planen zum Beispiel auch Kurse wie Selbstbehauptung mit Claus Millner, Tennis in Zusammenarbeit mit dem TC St. Andrä oder Jumping mit Stefan Karner", nennt Gritsch-Wastian Zusatzangebote.

Fußballtag in Eitweg


Außerdem sei am 29. Juli ein Ausflug in die Walderlebniswelt Klopeiner See in St. Kanzian sowie am 25. August ein Fußballtag beim SV Eitweg geplant. "Für diese beiden Veranstaltungen können Eltern ihre Kinder jedoch auch unabhängig von der Ferienbetreuung bei Philipp Jörl in der Stadtgemeinde St. Andrä anmelden", ergänzt Knauder, die sich sehr darüber freut, dass die Kommune "für dieses gute Konzept auch im Hinblick auf das Zertifikat ,familienfreundlichegemeinde' Geld für die Pädagoginnen in die Hand nimmt". "Wir sind mit 65 Anmeldungen schon voll. Daran ist der Bedarf für eine Ferienbetreuung gut sichtbar."

ZUR SACHE:
Die heuer neu auf die Beine gestellte Ferienbetreuung der Stadt St. Andrä erstreckt sich über den Zeitraum von 11. Juli bis 9. September.
In dieser Zeit können sechs- bis zwölfjährige Kinder wochenweise zum Selbstkostenbeitrag von 15 Euro pro Woche und Kind für die Grundbetreuung angemeldet werden.
Weitere kostenpflichtige Zusatzangebote umfassen beispielsweise Kurse wie zum Beispiel Selbstbehauptung, Jumping, etc.
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