Arne-Carlsson-Park
Bekommt der Alsergrund endlich einen neuen Skatepark?

Gähnende Leere statt Skatepark: Auf dem Arne-Carlsson-Bunker gibt es derzeit kein Lebenszeichen.
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  • Foto: Netopilik
  • hochgeladen von Maximilian Spitzauer

JVP-Alsergrund-Obmann Johannes Raab fordert zumindest die Öffnung der Fläche auf dem Arne-Carlsson-Bunker.

ALSERGRUND. Der Skatepark auf dem Dach des Arne-Carlsson-Bunkers galt in Skaterkreisen als einer der besten der Stadt. Weil aber die Schule im Park umgebaut wurde, musste er einem Container für die Schüler weichen. Diese bezogen dort ihr Ausweichquartier. Einige Rampen wurden eingelagert, wieder andere bekamen ihr neues Zuhause bei der Friedensbrücke.

Eigentlich hätte der Park schon lange wiedereröffnet werden sollen, und zwar im Frühjahr 2018, wenn es nach Alt-Bezirksvorsteherin Martina Malyar (SPÖ) gegangen wäre. Das Jugendparlament und Juvivo hatten schon 2017 den Wunsch nach einem neuen Park geäußert, dem auch Malyar damals zustimmte. Doch dann passierte lange nichts.

Jetzt macht sich der JVP-Bezirks-obmann Johannes Raab für die Skater stark und verlangt die Öffnung der Fläche. "Zurzeit steht man beim Bunker vor verschlossenen Türen. Man sollte aber zumindest die Fläche auf dem Bunker für Sportler öffnen", meint Raab. Derzeit wird der Platz nur für bestimmte Veranstaltungen geöffnet.

Mehr Platz zum Skaten

Dass ein neuer Park den Bezirk etwas zu viel kosten würde, sei dem Bezirksrat klar. "Es geht ja nicht darum, einen komplett neuen Park zu gestalten." Auch die Teile bei der Friedensbrücke sollten dort bleiben, schließlich werde das Angebot mittlerweile gut angenommen. "Wenn ein neuer Park kommt, muss man natürlich mit Skateclubs und Juvivo zusammenarbeiten, um den Skatern auch das Richtige bieten zu können." So einen Vorschlag gab es schon 2017. Juvivo und Elias Assmuth von der Firma "Spoff Parks" hatten einen Park geplant. Kostenpunkt: 80- bis 90.000 Euro.

Für Raab wäre die Wiedereröffnung eine große Chance für den Bezirk. "Man könnte hier unter Umständen einen der besten Parks in Wien einrichten", erklärt der Obmann. Vor allem da Skateboarden ab dem Jahr 2020 eine olympische Disziplin wird, könnte er sich vorstellen, dass man hier vielleicht auch den einen oder anderen Nachwuchssportler finden könnte. Raab will in der kommenden Bezirksvertretungssitzung einen entsprechenden Antrag einbringen.

Bezirksvorsteherin Saya Ahmad (SPÖ) hat ähnliche Pläne, weist aber darauf hin, dass das vor allem eine Kostenfrage sei: "Ich bin auf jeden Fall für einen Skatepark im Arne-Carlsson-Park. Leider waren 2018 nicht ausreichend budgetäre Mittel vorhanden. Ich führe jedoch bereits Gespräche, um eine Umsetzung in diesem Jahr zu erreichen." Für die Öffnung des Platzes selbst sei noch eine Freigabe der MA 42 (Wiener Stadtgärten) notwendig gewesen, die jetzt aber schon eingelangt sei. "Ich habe die Öffnung bereits veranlasst", so Ahmad.

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