Initiative kämpft gegen Hochhäuser am Althangrund

Johannes Lutz startete die Bürgerinitiative "Lebenswerter Althangrund"
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  • hochgeladen von Maximilian Spitzauer

ALSERGRUND. Es habe zwar viele Informationen gegeben, viel diskutiert habe man allerdings nicht. Dieser Meinung ist zumindest Johannes Lutz von der Initiative "Lebenswerter Althangrund". Er und andere Grätzelbewohner haben sich zusammengeschlossen, um mehr Mitspracherecht einzufordern. "Zurzeit besteht unser Kernteam aus etwa einem Dutzend Leuten", erklärt Lutz. Darunter finden sich ein Apotheker, ein Landschaftsarchitekt und einige andere Anrainer des Franz-Josefs-Bahnhofs und der umliegenden Gegend.

Vor allem die Angst vor Hochhäusern hat sich in der Gruppe breitgemacht. Nicht etwa der Glas- oder Kopfbau, sondern das Gebiet dahinter sorgt für Unruhe. "Das derzeitige städtebauliche Leitbild erlaubt Bauten mit einer maximalen Höhe von 126 Metern, und das passt einfach nicht in ein Gründerzeitviertel", meint Lutz. Derzeit sehe man eine Gefahr für das aktuelle Stadtbild. "Und ein neuer Park würde das nicht wettmachen", so Lutz. Bei einer Bauhöhe von 126 Metern hätte man etwa das Doppelte des Heumarkt-Projekts erreicht.
Entwarnung gibt aber Bezirks-chefin Martina Malyar (SPÖ): "Für das vom Gemeinderat beschlossene Hochhaus mit 126 Metern stehe ich sicher nicht zur Verfügung." Trotzdem appelliert man weiter an die Bezirksvorsteherin, so etwas nicht noch einmal zuzulassen.

Diskussion auf Facebook

Den ersten Schitt, um mehr Aufmerksamkeit zu bekommen, hat man bereits gesetzt: Auf Facebook wurde die Gruppe "Initiative lebenswerter Al-thangrund" ins Leben gerufen. "Sie soll vor allem als Diskussionsplattform dienen", erklärt Lutz. Derzeit hat die Gruppe etwa 100 Mitglieder, die sich auf der Social-Media-Plattform austauschen. "Es warten schon viele wütende Bürger und besorgte Anrainer auf den Startschuss einer gemeinsamen, kraftvollen Initiative", bekommt man Zuspruch auf der Seite.

Für die Zukunft ist noch einiges geplant. So soll es weitere Gespräche mit den Bezirkspolitikern geben. "Bis jetzt haben wir Kontakte zu den Grünen und den Neos geknüpft", sagt Lutz. Für mehr Information und Diskussion sollen eigens organisierte Vorträge dienen. "So etwas auf die Beine zu stellen, ist schwierig", so Lutz. Auch eine Petition soll den Standpunkt der Initiative untermauern. Wann sie gestartet wird, steht aber noch nicht fest.

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