16.11.2016, 14:27 Uhr

Neue Ideen für die Hörlgasse??

Manipulationsversuch mit Gefälligkeitsgutachten
Der Verein Allee Hopp lud mit Unterstützung des Bezirks ein, um mit vermeintlichen wissenschaftlichen Gutachten Stimmung für einen Umbau der Hörlgasse zu machen!
Überzeugen sollte
1.) eine Bachelorarbeit, die mit Messungen an 2 (!) Tagen den Erfolg der Tempo 30 Zone beweisen sollte
2.) einer nicht näher erleuterten Studie der MA, dass ein Reduktion auf 2 Fahrbahnen möglich ist (nona!), die aber auf die Folgen nicht eingeht
3.) einer weiteren Bachelorarbeit mit dem Ergebnis, dass Anrainer Parkplätze länger nutzen als Besucher (woww!) und diese daher in der Votiv-Garage parken sollten!
4.) einer weiteren Bachelorarbeit zur möglichen Gestaltung von Radwegen und Baumpflanzungen
Ist der Verkehr in der Hörlgasse überhaupt zu reduzieren? Diese Frage wurde aber geflissentlich und der Assistenz von Univ. Ass. Leth von vorneherein ausgeblendet! Mit gutem Grund: eine seriöse Untersuchung hätte ergeben, dass es von der N-Brücke kommend nur 4 Möglichkeiten gibt, in westliche Bezirke abzubiegen: die Muthgasse, die Gürtelabfahrt, die Alserbachstraße und die Hörlgasse!
Nachdem die ersten 3 jetzt schon verstaut sind kann mit einer Reduktion auf 2 Fahrbahnen in der Hörlg. nur der bestehende Verkehr aufgestaut werden! Was das bedeutet konnte man bei den jüngsten Bauarbeiten feststellen!
Und der Schluss, trotz Bezahlung des Parkpickerls auf eigene Kosten in der Votivgarage parken zu müssen entbehrt jeder Wissenschaftlichkeit, sondern ist amateurhaft!
Da eine Verlagerung des Verkehrs nicht realistisch ist führen die gewünschten Massnahmen zu Staus, Lärm- und Umweltbelastungen, einer mutwilligen Verschlechterung der Bedingungen und damit zu einer massiven Entwertung des Gebietes als Wohngegend!
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