08.11.2016, 14:24 Uhr

Volkstanzfest: Ein Erfahrungsbericht

Die Jugend schwingt das Tanzbein

Volkstanzen ist eine Sportart, die früher sehr verrufen war. Ich kann mich an meine Kindheit erinnern, da war es vielen Personen unangenehm mit Dirndl oder Lederhose durch die Stadt zu gehen oder zu behaupten, dass man zu einem Volkstanzfest geht. Man hat dies besonders bei der jüngeren Generation eher still und heimlich gemacht.


Doch in den letzten Jahren hat sich das Bild etwas geändert. Mit Tracht durch die Gegend zu laufen ist nicht so schlimm, denn je schöner die Tracht ist desto stolzer präsentiert man sie. Auch zu behaupten auf ein Volkstanzfest zu gehen, ist nicht mehr mit dem langweiligen verstaubten und altmodischen Gedanken besetzt.

Turnverein Sechshaus feierte 150-jähriges Bestehen

Dass sich dies gewandelt hat, merkte man auch beim Jubiläumsvolkstanzfest am 26.10.2016 am Schutzhaus zur Zukunft auf der Schmelz. Der TV Sechshaus feierte sein 150-jähriges Bestehen mit einem großen Fest. Der Gastgeber präsentierte an diesem Abend auch seine neue Vereinsfahne und gab ein wenig von seiner Vereinsgeschichte preis. Viele motivierte Tänzer kamen zum Tanzen. Es war zu bemerken, dass die junge Generation mit großer Personenanzahl glänzte und diese auch nicht scheute das Tanzbein zu schwingen.
Für meinen Teil war es ein lustiger, entspannter und lockerer Abend. Die Stimmung war hervorragend und die gute Musik motivierte auch mich immer wieder zum Tanzen.
Katrin Purker ist Jugendwartin des TV Alsergrund.
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