Zwischen Rennrädern und Lebkuchenfiguren

Ehrenamtlich im Einsatz für die Bezirksgeschichte: Herta Kawan, Heidi Schwab, Ernst Schättle und Johann Treidt.
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BRIGITTENAU. Eineinhalb Jahre intensive Vorbereitung und in den vergangenen Wochen tägliche Arbeit. So lange hat es gedauert, bis aus der Idee, den Handel, das Gewerbe und die Industrie in der Brigittenau als Ausstellung zu konzipieren, Wirklichkeit wurde.

Am Donnerstag, den 21. September, ist es so weit und im Bezirksmuseum wird das Flair vergangener Zeiten wieder spürbar. Im Erdgeschoß zeigen alte und neue Bilder von Brigittenauer Firmen den Vergleich zwischen damals und heute. Auch Fotos von Betrieben, die es gar nicht mehr gibt, sind zu sehen. Alte Gegenstände aus Apotheken oder der Post im Bezirk lassen sicher beim einen oder anderen Besucher Erinnerungen an alte Zeiten aufleben.

Der Hauptteil der Ausstellung findet sich im 1. Stock, der in mühevoller Kleinarbeit vom Team rund um Bezirksmuseumsleiterin Heidi Schwab gestaltet wurde. Highlights des historischen Rundgangs sind ein Rennrad der Firma Capo sowie ein wertvolles Schiffsmodell der Schiffsbautechnischen Versuchsanstalt. Ältere Bewohner können sich mit Sicherheit noch an die ehemalige Glühlampenfabrik Kremenezky unweit des Museums erinnern. Dem Gründer Johann Kremenezky ist eine eigene Vitrine mit einem Sammelsurium seiner Erfindungen gewidmet. Alle made in Brigittenau. Für Naschkatzen bieten ausgestellte Lebkuchen der Lebzelterei Robert Kammerer, die es immer noch im 20. Bezirk gibt, passendes Anschauungsmaterial.

Der Kurator der Ausstellung, Ernst Schättle, zum Wandel der Brigittenau im 19. Jahrhundert: "Nach der Donauregulierung 1870 bis 1875 wurden die Gärtnereien im Bezirk in Industriegebiete umgewandelt. Die Brigittenau bot für Firmen durch die Nähe zum Schiffs- und Bahnverkehr ideale Bedingungen, um sich zu wienweiten Vorzeigebetrieben zu entwickeln."

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