Plácido Domingo: "In Wien treffe ich jeden Ton"

Domingo in der aktuellen Produktion von "La Traviata" an der Wiener Staatsoper
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  • Domingo in der aktuellen Produktion von "La Traviata" an der Wiener Staatsoper
  • Foto: Wiener Staatsoper, Michael Pöhn
  • hochgeladen von Hubertus Seidl

WIEN. Opernstar Plácido Domingo reißt seine Fans seit vielen Jahrzehnten zu Begeisterungsstürmen hin. Bereits vor 50 Jahren trat er das erste Mal in Wien auf. In der Oper „Don Carlo“ brillierte der Tenor an der Staatsoper.

Seither ist er dort in mehr als 30 Rollen aufgetreten. Grund genug, Domingo mit gleich zwei Ausstellungen und einer Opern-Gala zu würdigen. „Wien hat einen besonderen Platz in meinem Herzen“, erzählte der Star bei der Eröffnung im Theatermuseum. Sowohl dort als auch im Mahler-Saal der Staatsoper illustrieren Fotos, Requisiten und Filmausschnitte die fünf Jahrzehnte andauernde Beziehung des Sängers zu Wien. „Es ist eine Liebesbeziehung“, ist Domingo überzeugt. Hier fühlt sich der Spanier, der auf der ganzen Welt umjubelt wird, zu Hause – und geht auch gern zum Heurigen.

Zu Beginn seiner Karriere habe er sich gefragt, ob jemals Fans beim Bühneneingang auf ein Autogramm warten würden. Heute kann er kaum ein paar Schritte gehen, ohne erkannt zu werden. Wien sei für ihn „Singing and Signing“, also Singen und Signieren. Nur mit dem Deutschreden hapert es noch ein bisschen. „Ich habe mir aber vorgenommen, besser Deutsch zu lernen“, so der Opernstar.

Zur Person:
Plácido Domingo (76) ist der bedeutendste lebende Opernsänger. Er wurde in Madrid geboren und ist begeisterter Fußballfan. Neben Luciano Pavarotti und José Carreras war er Bestandteil der „Drei Tenöre“. Aktuelle Infos unter www.placidodomingo.com

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