Busroute scheidet weiter die Geister

Warten auf eine Lösung: In Döbling gibt es hoffentlich bald eine Einigung in   der Verkehrskommission.
  • Warten auf eine Lösung: In Döbling gibt es hoffentlich bald eine Einigung in der Verkehrskommission.
  • Foto: RIedmüller
  • hochgeladen von Thomas Netopilik

(mr) Der Vorschlag von Bezirkschef Adi Tiller, die Route der Linie 35A zu ändern, sorgt für Aufregung. SP-Bezirksvorsteher-Stellvertreter Anton Mandl will stattdessen die Linie 40A verlängern.

Alle Wege führen nach Döbling, aber wie sie dort befahren werden sollen, darüber scheiden sich die Geister. Ein Vorschlag des VP-Bezirkschefs Adi Tiller für eine neue Routenführung der
Linie 35A sorgt nun für Aufregung. Wie die BZ ausführlich berichtete, soll der Bus stadteinwärts bei der Peter-Jordan-Straße die Billrothstraße verlassen und auf der Gymnasiumstrasse via Sternwartestraße zum Gürtel steuern – wenn es nach dem ­Willen des Bezirksvorstehers geht. Begründung: Mit der neuen Linienführung solle das Chaos bei der Kreuzung Gürtel/Billrothstraße/Döblinger Hauptstraße entschärft werden. Tatsächlich kommt es in diesem Bereich während der Stoßzeiten täglich zu Rückstauungen.

Die beste Lösung?
Von anderer Seite aber kommt massive Kritik an dem vorgebrachten Vorschlag. SP-Bezirksvorsteher-Stellvertreter Anton Mandl: „Ich sehe keinen einzigen Vorteil in solch einer Änderung“. Ganz im Gegenteil würde dies eine längere Fahrtzeit bedeuten. Die neue Route wäre zwar einige hundert Meter länger, an der Fahrtzeit aber würde sich nichts ändern, entgegnet Tiller. Außerdem sei die Variante von den Wiener Linien bereits geplant und werde auch dort als beste Lösung angesehen. Bei den Wiener Linien gibt man sich hingegen etwas verhaltener. Im März hätte es eine Konferenz darüber gegeben, wie die derzeitige Situation verbessert werden könnte. Dabei seien verschiedene Ideen auf den Tisch gekommen. Die Wiener Linien sehen die möglichen Varianten aber völlig wertfrei, am Zug sei nun der Bezirk und die Stadt.

Mandl: „40A verlängern“
SP-Politiker Mandl sieht den Vorschlag des Bezirkschef jedenfalls nicht als Optimum: „Das ist nicht die beste Lösung für Döbling, sondern für Adi Tiller“. Denn damit wolle er sich eine Verlängerung der Linie 40A in die ­Krottenbachstraße ersparen. Aber nur die dadurch entstehende frühe Anbindung an die Linie 35A würde eine notwendige Entspannung des Krottenbachtals bringen. Eine 40A-Verlängerung kommt für Tiller aber schon alleine aus Kostengründen
nicht in Frage.

Im Frühjahr soll der Vorschlag in der Verkehrskommission der Döblinger Bezirksvertretung behandelt werden. Bis dahin wird die Diskussion über die Döblinger Buslinien weitergehen. Tiller jedenfalls will spätestens dann seinen Vorschlag in diesem Gremium durchbringen.

Autor:

Thomas Netopilik aus Alsergrund

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