29.09.2014, 00:30 Uhr

Unverträglichkeiten in der Nahrung vorbeugen

Äpfel sind besonders fructosehaltige Obstsorten, aber auch Birnen, Trauben, Datteln und diverse Beeren. (Foto: Foto: Archiv)

Lactose und Fructose kommen häufig im Essen vor – auf natürliche Weise genauso wie als Zusatzstoffe.

Zwei Enzyme helfen bei der Verdauung genau dieser Stoffe: Lactase, die den Milchzucker spaltet und so bei Problemen mit der Lactoseverdauung hilfreich ist, und Glucose-Isomerase, die den beschwerdefreien Abbau von Fructose im Darm unterstützt.
Die Lactase ist ein körpereigenes Enzym, das im Dünndarm gebildet wird und den natürlicherweise enthaltenen Zucker aus der Milch, die Lactose, spalten kann. Erst dadurch wird die Verdauung von Milch und Milchprodukten möglich. Geschieht keine Aufspaltung des Milchzuckers, gelangt die Lactose weiter in untere Darmabschnitte und verursacht dort Verdauungsbeschwerden.
Säuglinge und Kleinkinder produzieren das Enzym, um die Muttermilch verwerten zu können. Manchen Menschen kommt die Fähigkeit, Lactose zu spalten, danach aber abhanden, weil die Aktivität des Enzyms abnimmt oder vollends eingestellt wird.
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