Wiener Holzhochhaus
Die ersten Mieter ziehen im Juni ein

Caroline Palfy und die Fitness-Gurus Robel Tesfai und Alessandro Palermo sind die ersten Mieter im HoHo.
9Bilder
  • Caroline Palfy und die Fitness-Gurus Robel Tesfai und Alessandro Palermo sind die ersten Mieter im HoHo.
  • hochgeladen von Sabine Krammer

Mit der Teileröffnung im Juni 2019 ziehen die ersten Mieter in das Holzhochhaus HoHo in der Seestadt.

DONAUSTADT. Es riecht nach Holz in der Seestadt Aspern. Immerhin entsteht hier das größte Holzhochhaus (HoHo) der Welt. Die ersten Mieter können im Juni in das 84 Meter hohe Gebäude einziehen. Einen ersten Blick ins Gebäude bekamen sie schon vorab.

Das HoHo Wien umfasst insgesamt fünf Baukörper zwischen sechs und 24 Geschosse sowie zwei Untergeschosse. Das Holz kommt zur Gänze aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern. Das HoHo Wien macht sich die natürlichen Eigenschaften von Holz zunutze. Es besitzt eine sehr hohe Tragkraft bei geringem Eigengewicht, ist stabil und elastisch gleichzeitig, zudem vielseitig verwendbar und beeinflusst das Raumklima positiv, da es viel Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben kann.

Leben, arbeiten, wohnen

Besonderen Wert legt man auf das Nutzungskonzept: Denn „arbeiten, leben und wohnen an einem Ort ist die Vision“, so Projektleiterin Caroline Palfy. Um diese Vision zu unterstützen, gibt es im HoHo 24 servisierte Appartements, ein Hotel, Co-Working-Bereiche und Büroflächen, einen Wellness-, Beauty- und Health-Bereich sowie ein Restaurant.

Einer der Mieter steht schon fest: Das Unternehmen "Gate9" wird mit einem Fitnessstudio einziehen. Die beiden Schweizer Robel Tesfai und Alessan-dro Palermo haben neue Ideen zum Thema Fitness. Tesfai: „Zur Gesundheit gehört nicht nur ein Workout, sondern auch Stressmanagement und Ernährung. Unser Motto ist ganzheitliche Gesundheitsförderung, nicht nur Fitness.“ Auf 1.500 Quadratmeter werden Geräte für Cardio-, Kraft-, Funktional- und Ausdauertraining angeboten. Weiters Yoga, Gruppen-Fitness und Rückenschule. Die Verhandlungen mit weiteren Mietern laufen schon auf Hochtouren.

Leichte Verzögerungen

Das HoHo Wien in Holz-Hy-bridbauweise ist ein Pionierobjekt. Das hohe Bauen mit Holz ist eine Herausforderung und bedarf genauester Planung. Daher ist es auch kaum verwunderlich, dass während der Bauphase noch Ergänzungen notwendig waren. Die haben nun zu einer leichten Verzögerung geführt. Palfy: „Wir können aber durch die Modularbauweise bereits mit dem Innenausbau beginnen.“

Der Betonkern ist schon fertiggestellt, nun folgen die Ausbauten der Geschosse in Holzbauweise. Insgesamt beträgt die verbaute Mietfläche 19.500 Quadratmeter. Rund 60 Millionen Euro investiert Günter Kerbler in dieses Vorzeigeprojekt.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen