Lehre bei Tipos
Leontinas Weg zur Bürokauffrau

Leontina Perconic arbeitet seit Jänner bei Tipos. Auch sie hat sich bereits auf der firmeneigenen Graffitiwand verewigt.
  • Leontina Perconic arbeitet seit Jänner bei Tipos. Auch sie hat sich bereits auf der firmeneigenen Graffitiwand verewigt.
  • Foto: Kiesenhofer
  • hochgeladen von Lisa Kiesenhofer

Seit zwei Wochen ist Lehrling Leontina Perconic fertig ausgebildet und nun Teil der Tipos-Familie.

DONAUSTADT. Jenseits des Rennbahnwegs in einer Siedlung mit Einfamilienhäusern befindet sich die Firma Tipos. Das erste, was man wahrnimmt, ist die Ruhe, die der Gegend eine ländliche Atmosphäre verleiht. Von Hallen, Beton und Maschinengeräuschen, wie man es oft von den Industriezentren Wiens kennt, fehlt hier jede Spur. Stattdessen lädt der Garten der Softwarefirma mit seinen Bäumen und Holzstühlen zum Verweilen ein.

Seit Jänner ist das Donaustädter Unternehmen um eine Kraft reicher: Leontina Perconic kam als Lehrling in das Unternehmen: Seit zwei Wochen darf sie sich ausgelernte Bürokauffrau nennen.


Software für Kassensysteme


Die Firma Tipos gibt es nun seit 21 Jahren, ihre selbstprogrammierten Kassensysteme bereits seit 1995. Mittlerweile werden die Wiener Softwares von Restaurants, Supermärkten und Bäckereien eingesetzt.

Leontina Perconic startete ihre Ausbildung bei Kika, wechselte aber nach zwei Jahren zu Tipos. "In den letzten Monaten habe ich gemerkt, dass mir Kundengespräche mit Unternehmen besonders liegen." Bevor Produkte verkauft werden können, kümmert sie sich um das Schreiben von Angeboten. Aber auch die Betreuung von Neukunden hinsichtlich Installation oder Update der Software fallen in ihren Zuständigkeitsbereich.

So ist auch Percovic die erste Ansprechpartnerin am Telefon, wenn ein Kunde einmal unzufrieden ist. Deshalb müsse man oft geduldig, redegewandt und vor allem freundlich bleiben. Gefallen lasse sie sich aber nichts. "Wenn mich jemand anschreit, kommt es schon mal vor, dass ich einfach auflege", schmunzelt Perconic.


Serbische Wurzeln


Seit der Schule ist der 22. Bezirk ihr Metier. Dennoch fährt sie immer wieder gern nach Hause: nach Serbien. "Ich und meine Familie fahren zweimal im Jahr in den Süden Serbiens, wo ich ursprünglich herkomme", erklärt sie. "Weil ich aber auch viele Freunde in Belgrad habe, fahre ich regelmäßig in die Hauptstadt."

Doch auch in Wien hat die 19-Jährige viele Freunde. Mit ihnen teilt sie die Liebe zur Balkanmusik. "Englische Musik mag ich überhaupt nicht", erklärt sie ihre Abneigung gegenüber Fremdsprachen und lacht. "Ich kann zwar zu jeder Musik tanzen, aber ich habe einen vielseitigeren Zugang zu serbischer Musik, hinsichtlich Text und Melodie."

Von sich selbst sagt die gebürtige Serbin, dass sie keine Frau ist, die gerne Pläne macht. So lässt sie sich nicht nur gerne in der Arbeit überraschen, sondern auch in ihrer Freizeit. "Wenn man jeden Tag schon weiß, was kommt, wo bleibt da die Spannung?"

Autor:

Lisa Kiesenhofer aus Landstraße

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