WienWork: Hier kriegt jeder eine Chance

Der Ausbildungsbeauftragte für Renovierung, Stefan Taferner, mit WienWork-Pressesprecherin Andrea Angermann
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DONAUSTADT. Am Arbeitsmarkt bestehen zu können, ist heutzutage sowieso nicht einfach. Im Fall einer Behinderung oder wenn man bereits seit vielen Jahren vergeblich einen Job sucht, wird es umso schwieriger. Genau hier kommt die integrative Betriebe- und AusbildungsgmbH WienWork ins Spiel.

Das Ziel lautet: Arbeitsplätze für am Arbeitsmarkt benachteiligte Menschen zu schaffen und zu vermitteln. 70 Prozent der angestellten Arbeiter oder Lehrlinge haben Körper-, Sinnes- oder Lernbehinderungen sowie chronische Erkrankungen oder waren langzeitarbeitslos. Worauf man besonders großen Wert legt: Bei WienWork stehen alle Mitarbeiter in einem vollwertigen Arbeitsverhältnis und erhalten ein entsprechendes Gehalt.

Vorzeigeprojekt in der Seestadt

Seit 2015 hat das Unternehmen seinen Standort in der Seestadt Aspern – vorher war es in Stadlau angesiedelt. Zusätzlich zum Bürogebäude gibt es mehrere Werkstätten, in denen die rund 680 Mitarbeiter und 170 Lehrlinge ideale Bedingungen vorfinden, um ihren Job auszuüben oder fit für den Arbeitsmarkt zu werden.

WienWork selbst arbeitet ökologisch, sozial und wirtschaftlich. Das beweist die ÖkoProfit-Auszeichnung, die WienWork bereits 2003 erhalten hat. Zum Angebot zählen unter anderem Bürodienstleistungen, Renovierung, Digital Media, Metalltechnik und auch Gastronomie. Eine eigene Textilreinigung ist auf dem Gelände ebenso vorhanden wie eine Autowäscherei, Tischlerei oder Malerwerkstätte. Hier gab es heuer schon einen großen Erfolg zu feiern. Die 20-jährige Michelle Trampitsch und ihr Kollege, der 27-jährige Alireza Taghikhani, holten sich den Sieg im Malerlandeslehrlingswettbewerb. "Das ist ein Beweis für die hohe Ausbildungsqualität bei WienWork. Unsere Lehrlinge haben zudem den Vorteil, dass sie während ihrer Ausbildung bereits direkt in den Betrieben mitarbeiten dürfen", so Pressesprecherin Andrea Angermann.

Zufriedene Kunden

Genutzt wird das Angebot hauptächlich von Firmen, aber es gibt auch zufriedene Privatkunden. "Diese lassen zum Beispiel ihr Auto bei uns waschen oder bringen ihre Wäsche in die Reinigung", so Angermann.

Die neueste Errungenschaft ist das Speiseamt – eine Kantine, die nicht nur die Mitarbeiter kulinarisch versorgt, sondern auch als Location für Events gemietet werden kann. Alle Infos unter www.wienwork.at

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