Lobau-Tunnel Vortrag in 1220, Essling
Lobau-Autobahn - Monsterprojekt mit irreversiblen Folgen
- hochgeladen von Helmut Sattmann
Warum eine Lobau-Autobahn uns alle was angeht, schilderte Jutta Matysek eindrücklich am Abend des 17. März im Pfarrsaal von Essling, Donaustadt. Etwa 150 Interessierte erfuhren, was uns Anrainern die Monsterbaustelle bescheren würde und welche Folgen die Realisierung dieses Projektes für Verkehr, Umwelt- und Klimaschutz hätte. Die Baustelle würde jahrelang Staub, Lärm und Verkehrsbehinderungen durch die ungeheuren Erdbewegungen zwischen Essling und Großenzersdorf, aber auch jenseits der Donau bei Schwechat verursachen. Die Realisierung des „Lückenschlusses“ würde das Verkehrsaufkommen insgesamt deutlich steigern, mit allen Folgen für die gesamte Region: Lärm- und Schadstoffbelastung, Bodenversiegelung und Schaffung weiterer in die fruchtbaren Felder platzierten Gewerbezentren. Nicht nur der transeuropäische Transit würde angezogen, auch der Flugverkehr würde noch weiter forciert werden. Ganz besonders betroffen wären die Bewohner der Donaustadt und der Gemeinden im Marchfeld wie Großenzersdorf, aber auch Schwechat. Grundwasser würde gesenkt und gestört und von den Lobaugewässern Wasser abgepumpt werden. Die wenigen in der Region verbliebenen Naturlandschaften und Naturschutzgebiete an Donau, March und im Marchfeld würden in ihrem Bestand gefährdet. Die Initiative „Esslinger für die LobAu“ hat es ein weiteres Mal geschafft, die Botschaft für die Erhaltung wertvoller Natur- und auch Agrarlandschaften im Sinne von Umwelt-, Klima- und Naturschutz zahlreichen betroffenen Anrainern zu vermitteln. Wir danken der Vortragenden, den Mitwirkenden und Organisatoren, allen Mitdiskutierenden und Teilnehmer:innen.
LobAu soll leben!
Informationen zum Thema im Esslinger Podcast:
Podcast Esslinger für die LobAu
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