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Das Projekt „Riss in der Vergangenheit“
- Foto: Josef Steiger
- hochgeladen von Josef Steiger
Er träumte von der Freiheit und verlor sein Leben
Vor 40 Jahren versuchte der damals 18-jährige DDR-Staatsbürger Hartmut Tautz, von Preßburg über den Eisernen Vorhang nach Kittsee zu flüchten. Dabei wurde er von Diensthunden der tschechoslowakischen Grenzwache gestellt und tödlich verletzt.
Im Gedenken an seinen Tod wurde am 22. Juli 2026 nahe dem Tatort eine von Wolfgang Bachkönig und Alexander Heise initiierte Gedenktafel eingeweiht. Die Einweihung nahmen Evelyn Zupke, SED-Opferbeauftragte des Deutschen Bundestages, und Dieter Dombrowski, Bundesvorsitzender der Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft, vor.
Beide reisten bereits einen Tag vor der Gedenkfeier nach Kittsee und besuchten die historischen Orte der Fluchtbewegung des Jahres 1989 in Mörbisch und St. Margarethen. Wolfgang Bachkönig, der auch den Gedenkpark in Mörbisch gestaltete, betreute die Gäste und berichtete über zahlreiche Schicksale einzelner Flüchtlinge, die sich damals im Grenzgebiet ereigneten.
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