Nach dem Sturm
Simlinger holt ersten Platz bei VÖAV-Fotowettbewerb

Das Siegerfoto zeigt den Bergbauern Gerd Presslauer, dessen Waldbestand durch einen Windwurf zu einem beträchtlichen Teil zerstört wurde.
  • Das Siegerfoto zeigt den Bergbauern Gerd Presslauer, dessen Waldbestand durch einen Windwurf zu einem beträchtlichen Teil zerstört wurde.
  • Foto: Wolfgang Simlinger
  • hochgeladen von Michael Losbichler

Der Ennser Fotograf Wolfgang Simlinger belegte mit seinem Bild "nach dem Sturm" den ersten Platz im VÖAV-Fotowettbewerb. Das eingereichte Foto zum Thema "Wind und Wetter" wird derzeit in der Hartlauer-Galerie am Linzer Pöstlingberg ausgestellt.

ENNS. Der "Österreichische Verband für Fotografie", auch VÖAV, veranstaltete den Foto-Wettbewerb zum Thema "Wind und Wetter". Bei dem Bild von Wolfgang Simlinger handelt es sich um kein klassisches Wettbewerbsbild, sondern um ein Pressefoto. Es zeigt den Waldbauer Gerd Presslauer, dessen Waldbestand im Bezirk Hermagor in Kärnten durch einen Windwurf zu einem beträchtlichen Teil zerstört wurde. "Ich nahm das Bild im September 2017 auf, die Geschichte wurde kurz darauf in einer Holz-Fachzeitschrift veröffentlicht", erzählt der Ennser.  

"Es gab keine Anweisungen"

Wie bei Pressefotos üblich, hatte der Fotograf nur wenig Zeit, das Bild aufzunehmen. "Es entstand in einer Interviewsituation, bei der uns Presslauer durch seinen zerstörten Wald führte." Zum Aufnahmezeitpunkt regnete es und Simlinger nahm einige Fotos auf, die den Bergbauern in seinem Umfeld zeigten. Es gab keinerlei Regie-Anweisungen, und Simlinger versuchte, einfach den richtigen Moment einzufangen, während Presslauer von seinen Problemen mit der Aufarbeitung des Windwurfs erzählte. Diese sei extrem schwierig, ebenso gefährlich und erfolge in der Regel unter großem Zeitdruck. "Die Land- und Forstwirtschaft stellt einen wichtigen Teil der österreichischen Wirtschaft dar und ist zudem landschaftsprägend. Gerade diese Branche ist stark von den klimatischen Bedingungen abhängig, durch den Klimawandel werden in Zukunft große Herausforderungen auf die Bauern und Forstleute zukommen. Bilder wie dieses werden uns in Zukunft noch öfter begleiten", sagt der Ennser Fotograf abschließend.

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