„Letzte Hilfe Kurs“: Wie Begleitung am Ende des Lebens gelingt

Christina Grebe leitet die Palliativstation am SK Vöcklabruck. | Foto: OÖG
  • Christina Grebe leitet die Palliativstation am SK Vöcklabruck.
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VÖCKLABRUCK. Das Sterben und der Tod gehören zu den Tabuthemen unserer Zeit. Nicht verwunderlich, dass wir uns mit der Begleitung schwer erkrankter und sterbender Menschen schwertun. Das Salzkammergut Klinikum Vöcklabruck bietet mit einem „Letzte Hilfe Kurs“ Menschen, die mit dem nahenden Lebensende eines/einer Angehörigen konfrontiert sind, eine wertvolle Hilfestellung für das Gelingen einer kompetenten und menschlichen Begleitung in der letzten Lebensphase.

Der „Letzte Hilfe Kurs“ richtet sich an alle, die sich Wissen und Fähigkeiten für das Umsorgen von schwerkranken und sterbenden Menschen aneignen möchten (also auch an Personen ohne fachliche Vorkenntnisse). Die TeilnehmerInnen werden dabei ermutigt, für ihre Lieben in der letzten Phase des Lebens da zu sein. „Wenn man mit dem nahenden Lebensende eines/einer Angehörigen konfrontiert ist, wissen die wenigsten von uns, wie man mit dieser beklemmenden Situation umgehen soll. Doch Sterbebegleitung ist keine Wissenschaft, sondern praktizierte Mitmenschlichkeit, die insbesondere im Familien- und Freundeskreis möglich ist“, sagt Prim.a Dr.in Christina Grebe, die Leiterin der Palliativstation am Salzkammergut Klinikum Vöcklabruck.

Kurs ermutigt und vermittelt Wissen

Der vierstündige Kurs, der in Kooperation mit „Letzte Hilfe Österreich“ durchgeführt wird, findet am Dienstag, 22. September 2026, von 14 bis 18 Uhr statt. Für den Kurs gilt eine beschränkte TeilnehmerInnenzahl von 18 Personen. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich, entweder  per Mail an: helga.vormayr@ooeg.at oder  Tel. 05/055471-22371 (Montag bis Donnerstag zwischen 8 und 15 Uhr)

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