Fahrkarten-Kauf wird für Bahnkunden zur Nervenprobe

BEZIRK (up). "Jede andere Firma hätte bei so einem Verhalten längst zusperren müssen."Denn nach mehreren gescheiterten Versuchen, am neuen Automaten am Bahnhof eine Monatskarte zu kaufen, versuchte er sein Glück beim Schalter. Der hatte, trotzdem er laut angeschriebener Öffnungszeiten besetzt sein sollte, geschlossen. Wambach sah sich gezwungen ohne Karte zu fahren: "Eine ÖBB-Bedienstete in Wien erklärte mir, wenn Schalter außerhalb Wiens nicht besetzt werden können, wären diese eben geschlossen. Es gebe auch niemanden, der da extra hinfahre und so etwas anschreibe." ÖBB-Sprecher Christopher Seif bestägt die vorübergehende Schalterschließung und meint lapidar: "Es besteht grundsätzlich die Möglichkeit, Tickets an einem der beiden Ticketautomaten zu erwerben."

Aus dem Öffi-Fahrer-Alltag

Christine Albinger aus Deutsch-Wagram hat nun für sich beschlossen, kein Bahnkunde zu werden, sondern ihr Auto zu benützen. Sie war 1/4 Stunde früher am Bahnhof gefahren, "zwecks Anfreundung mit dem Fahrkartenautomaten". Drei Personen vor ihr. "Eine Dame dreht sich entschuldigend um, mit den Worten, sie fahre nur mit ihrer Tochter, da sie sich nicht auskenne. Tochter kennt sich auch nicht aus und drückt nervös herum. Dritte Person, ein Herr, zu dem ich sagte, ob ich zuschauen dürfe, damit es bei mir rascher gehe. Leider hatte der Herr auch Probleme." Den nachfolgenden Personen ging es ähnlich, fast hätten sie den Zug versäumt. Ob die Karte, die Albinger gekauft hatte, die richtige war, ist sie bis heute nicht sicher.

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