Bezirksgericht Korneuburg
"Familienunternehmen" beging massenhaft Einbrüche in Weinkeller

<f>Rainer Klebermaß:</f> Vorsitzender des Schöffensenates.
  • <f>Rainer Klebermaß:</f> Vorsitzender des Schöffensenates.
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  • hochgeladen von Ulrike Potmesil

WEINVIERTEL/KORNEUBURG (mr). Eine 38-jährige Frau, ihr 18-jähriger Sohn und ein Freund des Hauses (38 Jahre) mussten sich wegen einer Vielzahl von Einbrüchen (an die 180) in den Bezirken Gänserndorf, Mistelbach, Korneuburg und Hollabrunn verantworten.
Der ursprüngliche Kopf der Bande, der zweite Ehemann der erstangeklagten Frau, konnte von irdischen Gerichten nicht mehr zur Verantwortung gezogen werden, weil er vor Beginn des Verfahrens verblichen ist.
Im Fadenkreuz des "Familienunternehmens" standen vor allem Weinkeller, aber auch jede Menge von Sportplatzkantinen (Fußball- oder Tennisclubs) und Jugendheime. Auch ein Heurigen in Ulrichskirchen (Bezirk Mistelbach) erhielt einen ungebetenen "Besuch". Die Beute war meist gering, häufig überwog der Einbruchsschaden den Beutewert, manchmal fanden die Diebe überhaupt keine Beute. Das Urteil für die drei lebenden Bandenmitglieder fiel gemäßigt aus: Die Erstangeklagte kam mit einem Jahr, ihr jugendlicher Sohn mit zehn Monaten Haft davon, wobei der Vollzug bei beiden für drei Jahre Probezeit zur Bewährung ausgesetzt wurde. Der Drittangeklagte wurde zu einer teilbedingten Freiheitsstrafe von zwei Jahren verurteilt.

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