Konrad Lorenz Gymnasium
Gänserndorfer Gymnasium-Luftballon in Bosnien gefunden

Die Kinder ließen Luftballons steigen.
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  • Die Kinder ließen Luftballons steigen.
  • Foto: KLG
  • hochgeladen von Ulrike Potmesil

GÄNSERNDORF. Die ersten Klassen des Konrad Lorenz Gymnasiums ließen am Tag des Gymnasiums, am 13. November, am Areal der “Kiss & Go”-Zone am Gänserndorfer Rübenplatz “Tag des Gymnasiums“-Luftballons, an denen selbst hergestellte, persönliche Gruß- und Wunschbotschaften der Kinder befestigt waren, in den grauen Novemberhimmel steigen – eine symbolische Geste, da an diesem Tag aus Covid-19-Gründen der üblicherweise stattfindende Tag der offenen Tür für interessierte Volksschulkinder und deren Eltern nicht abgehalten werden konnte.

Vergangene Woche erreichte das Konrad Lorenz Gymnasium eine sehr nett in perfektem Deutsch formulierte E-Mail der 18-jährigen Gymnasiastin und angehenden Maturantin Jasmina Jamakovic aus Visoko in Bosnien-Herzegowina, die einen der KLG-Luftballons beim Spaziergang mit ihrer Familie bei der Ortschaft Olovo, etwa 75 Kilometer von ihrem Heimatort entfernt, gefunden hat – und zwar am 14. November, also nur einen Tag, nachdem sich der Luftballon von Gänserndorf aus auf seine Reise gemacht hatte.

Zwischen KLG-Direktorin Eva Zillinger und der bosnischen Gymnasiastin entwickelte sich daraufhin ein netter E-Mail-Verkehr, in dessen Verlauf Jasmina schrieb, dass sie seit acht Jahren in der Schule Deutsch lerne, Verwandte in Niederösterreich habe, von denen ihr Cousin und ihre Cousine in Wien die Schule besuchen würden, und sie sich über den Fund des KLG-Luftballons, der so einen weiten Weg zurückgelegt hatte, samt der netten Grüße und Glückwünsche sehr gefreut habe.

Die Freude war aber auch ganz auf Seiten der Gänserndorfer Schulgemeinschaft –  Zillinger freute sich sehr, auf diesem Weg die „virtuelle Bekanntschaft“ von Jasmina gemacht zu haben, der sie alles Gute für ihre schulische Laufbahn und ihr weiteres Leben wünscht!

Flug trotz Reisewarnung

„Wir freuen uns aber – angesichts der aktuellen Situation – auch besonders darüber, dass sich dieser kleine Luftballon über alle geschlossenen Grenzen und Reisewarnungen hinweg gerade für diese Route entschieden hat…– ein tröstlicher Gedanke in diesem so besonderen Advent 2020!“, so die KLG-Direktorin.

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