Landesausstellung 2022
Kreatives Marchfeld: jetzt werden Ideen für 2022 gesammelt

Kurt Farasin, Leiter der NÖ Landesausstellung, informiert, in welche Richtung sich das Konzept im Marchfeld entwickeln soll.
  • Kurt Farasin, Leiter der NÖ Landesausstellung, informiert, in welche Richtung sich das Konzept im Marchfeld entwickeln soll.
  • Foto: Potmesil
  • hochgeladen von Ulrike Potmesil

MARCHFELD. "Es ist gut, dass wir für die Landesausstellung im Marchfeld fast vier Jahre Vorlaufzeit haben", sagt Kurt Farasin, künstlerischer Leiter der Schallaburg und der NÖ Landesausstellung. Denn die Vorarbeit soll sorgfältig geplant werden, im Zentrum steht die eigene Kreativität der Marchfelder. "Was es sicher nicht ist: eine Ausstellung, die von außen kommt und aufgesetzt wird. Das Gold der Inka wird wohl als Thema nicht nach Marchegg passen", meint er.
Es gehe nicht um das Anräumen von Vitrinen, sondern: "Die Landesausstellung gehört den Menschen im Marchfeld selbst."
Marchegg wird Hauptstandort der Schau 2022 und dafür werden das gesamte Schloss und der Park generalsaniert. Die Ausstellung soll nach den Worten Farasins nur ein Teil des Gesamtkonzepts sein, der andere Teil ist die Regionalentwicklung. Daher ist man über den Winter auf Ideensuche. "Ich hoffe, dass sich, ähnlich wie es bei "Ötscherreich" war, ein Netzwerk bildet, dass aus der Vielfalt Wertschöpfung für die Region wird und die Menschen selbst sich ihres Werts bewusst werden. Denn das Marchfeld ist nicht nur Ersatzlebensraum für Städter", sagt Farasin.
Ein Teil des Konzepts wird die historische Abbildung der Orte im Marchfeld sein und dazu gibt es laut Landesausstellungsleiter schon einige Kontakte zu Leuten aus der Region, die "in die Tiefe ihrer eigenen Geschichte gegangen sind."
Auch das Schlösserreich mit den fünf Marchfeldschlössern wird naturgemäß in die Schau eingebunden werden, und ein ganz großes Thema wird der Naturraum sein. Die Auen, die Sanddünen, der Nationalpark, das WWF-Storchengebiet, sie alle sollen die Gäste in die Region locken und in das Gesamtkonzept eingebunden werden.
"Ich hoffe, dass der Stolz der Marchfelder auf ihre Region entsteht, denn der fehlt mir bisher. Das hat sich die Landschaft nicht verdient", schmunzelt Farasin..

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