Bezirk/International
Nationalpark Donau-Auen bei Ramsar-Konferenz
- Musonda Mumba, Generalsekretärin der Ramsar-Konvention und Nationalparkmitarbeiterin Elena Kmetova-Biro mit der Anerkennungsurkunde / CoP15.
- Foto: CoP15
- hochgeladen von Roland Weber
Bei der 15. Vertragsstaatenkonferenz der Ramsar-Konvention (CoP15) in Victoria Falls, Simbabwe, wurde die vom Nationalpark Donau-Auen koordinierte Ramsar-Regionalinitiative „Danube WILDisland“ international vorgestellt. Die Konferenz, an der 135 Länderdelegationen teilnahmen, widmete sich dem globalen Schutz von Feuchtgebieten.
BEZIRK. Österreich wurde von Monika Mörth (BMLUK) vertreten. Für den Nationalpark Donau-Auen nahm Elena Kmetova-Biro an Fachsitzungen und Netzwerktreffen teil. Besonders hervorgehoben wurde dabei die Rolle des Parks bei der Entwicklung der „Danube WILDisland“-Initiative – einem Modellprojekt für transnationale Zusammenarbeit entlang der Donau.
Gestaltende Rolle bei der Gründung
Die Einladung des Nationalparks unterstreicht seine gestaltende Rolle bei der Gründung der Ramsar-Regionalinitiative (RRI) „Danube WILDisland“. „Diese ist eine der jüngsten RRIs weltweit und ein wegweisendes Modell für die transnationale Zusammenarbeit in der Donauregion. Ihre Umsetzung ist ein direkter Erfolg des LIFE-Projekts WILDisland, das aktuell vom Nationalpark Donau-Auen koordiniert wird. Ich freue mich sehr, dass unsere langjährige Arbeit für den länderübergreifenden Schutz der Donauinseln internationale Anerkennung findet“, hält Nationalparkdirektorin Edith Klauser fest.
Die RRI steht unter Schirmherrschaft der Internationalen Kommission zum Schutz der Donau (ICPDR) und wird vom Netzwerk DANUBEPARKS mit 20 Schutzgebieten aus neun Ländern koordiniert. Ziel ist die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zum Schutz von Flussinseln, Auen und Feuchtgebieten sowie nachhaltiges Management dieses einzigartigen Ökosystems.
Das neue Koordinationsbüro im Naturpark Persina (Bulgarien) wird von zehn Staaten getragen und vom Ramsar-Sekretariat sowie dem BMUV unterstützt. Höhepunkt war die feierliche Überreichung der offiziellen Anerkennungsurkunde durch Ramsar-Generalsekretärin Musonda Mumba. Damit zählt „Danube WILDisland“ zu den aktuell 22 anerkannten Ramsar-Regionalinitiativen weltweit (2025–2028).
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