SPÖ fordert Glasfaserausbau im Bezirk Gänserndorf
"Datenhighway muss auf die Überholspur"

6,11 Mbit/s wurden in der Wiener Straße 5 A am Freitagnachmittag gemessen. Ein absolut unterdurchschnittlicher Wert.
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  • 6,11 Mbit/s wurden in der Wiener Straße 5 A am Freitagnachmittag gemessen. Ein absolut unterdurchschnittlicher Wert.
  • Foto: Jens Meerkötter
  • hochgeladen von Ulrike Potmesil

BEZIRK GÄNSERNDORF. „Der rasche Glasfaserausbau würde im Bezirk Gänserndorf nicht nur Arbeitsplätze sichern. Schnelles Internet fördert auch den Wirtschaftsstandort und macht Gemeinden lebenswerter“, unterstreicht SPÖ-Bezirksvorsitzende und 3. Landtagspräsidentin Karin Renner das Recht aller Bürger auf guten Internetzugang.
Der Bezirk Gänserndorf ist in Sachen Breitbandausbau immer noch ein Stiefkind (Quelle: https://www.breitbandatlas.gv.at/#). Selbst die Versorgung in der Stadt Gänserndorf ist ausbaufähig: Hier liegen kurioserweise Straßenzüge mit lediglich 51 Mbit/s Bandbreite gleich neben solchen, in denen die Höchstgeschwindigkeit von 1 Gbit/s möglich ist. Pech haben aber die Bewohner der Quellengasse, wo laut Breitbandatlas nur 18 Mbit/s möglich sind - viel zu wenig um Video-Streaming wirklich genießen zu können.
Hohenau wiederum ist zweigeteilt – im Osten geht es langsamer, im Westen schneller. Offenbar hat man entlang der Bahn die besseren Chancen auf schnelles Internet. Und es gibt überhaupt nur einen Fleck in der Stadt, wo man mit 1 Gbit/s rechen darf – das ist zwischen Deimelgasse und Rathausplatz.

WeltWeitWarten

Ganz langsam geht’s in Dörfles, wo man über 5 bis 6 Mbit/s kaum hinauskommt - dort wird der Begriff WWW wirklich zum „WeltWeitenWarten“ im Internet. „Ein derartiges Schneckentempo im Internet ist heutzutage nicht mehr akzeptabel“, betont Renner. In derart unterversorgten Regionen sollte man prüfen, ob es über das Kabel oder vielleicht sogar über einen Handymasten schneller geht. Doch ohne 5G stoßen auch im Mobilfunk die Übertragungsraten rasch an ihr Limit.
„Gerade die Zeit des verstärkten Homeoffice und Homeschoolings hat gezeigt, wie wichtig ein guter Internetanschluss in den Gemeinden ist. Doch wenn Glasfaserkabel irgendwo enden und in die Häuser immer noch die alten Kupferkabel führen und auch das 5G-Mobilfunkangebot weit und breit nicht in Sicht ist, kann eine private Nutzung des wirklich schnellen Breitbandinternets nicht stattfinden. Das müssen wir so rasch wie möglich ändern“, sagt Renner.
Wenn auch Sie dieser Meinung sind, unterstützen Sie bitte die Petition „Recht auf Internet für alle“ auf der Homepage: https://noe.spoe.at/petitionen/recht-auf-internet-fuer-alle

6,11 Mbit/s wurden in der Wiener Straße 5 A am Freitagnachmittag gemessen. Ein absolut unterdurchschnittlicher Wert.
Landtagspräsidentin Karin Renner.

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