Erdnussanbau mit KI
Stefan Romstorfer im Finale für deutschen Landwirtschaftsaward
- Junglandwirt aus Raggendorf, Stefan Romstorfer.
- Foto: agrarheute/ Timo Jaworr
- hochgeladen von Elisabeth Bendl
Seit dem Jahr 2017 baut der Raggendorfer Landwirt Stefan Romstorfer sehr erfolgreich Erdnüsse an. Seine Erfahrungen im Bereich IT, Marketing und künstlicher Intelligenz helfen ihm dabei, neue Wege zu gehen. Dieses Jahr hat sich Romstorfer entschlossen, in der Kategorie "Junglandwirt" beim deutschen Landwirtschaftsaward "Ceres" teilzunehmen - nun steht er im Finale.
RAGGENDORF. Bereits seit vielen Jahren arbeitet der Raggendorfer Landwirt Stefan Romstorfer mit einem KI gestützten Hackgerät, das sogar von der Familie mitentwickelt wurde.
„Ohne die KI-Hacke könnten wir keine Bio-Erdnüsse anbauen“,
zeigt sich Romstorfer überzeugt. Gemeinsam mit drei Partnern koordiniert und plant er den Anbau der Erdnüsse auf insgesamt über 25 ha. Die Erdnüsse werden auf dem Betrieb verarbeitet, geröstet und schließlich direktvermarktet. „Unser Ziel ist es, immer mehr Produkte aus den Erdnüssen herzustellen“, betont der Junglandwirt. Bereits zum zweiten Mal wurden sie zum österreichischen Bio-Produkt des Jahres gewählt.
Romstorder ist in der Kategorie Junglandwirte für den mit insgesamt 27.000 Euro dotierten CERES AWARD qualifiziert – einer der höchsten Auszeichnungen in der Landwirtschaft. Vergeben wird der Award von agrarheute, ein Fachmedium aus dem Hause dlv Deutscher Landwirtschaftsverlag. Neben dem Gesamtsieger, dem Landwirt des Jahres, werden Sieger in den sieben Einzelkategorien Ackerbauer, Energielandwirt, Junglandwirt, Rinderhalter, Schweinehalter, Geflügelhalter und Unternehmerin ausgezeichnet. Am 30. Oktober findet das große Finale bei der "Nacht der Landwirtschaft" in Berlin statt.
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