19.06.2017, 14:41 Uhr

19-jährige Betrügerin verurteilt

Staatsanwältin Gudrun Bischof: Keine Sympathie für die Angeklagte. Richter Martin Bodner verpflichtete sie zur Wiedergutmachung. (Foto: mr)
BEZIRK GÄNSERNDORF/KORNEUBURG (mr). Keinen Job, dafür aber Schulden bis über beide Ohren, hatte eine im Bezirk an mehreren Orten wohnhaft gewesene 19-Jährige.

Thermengutscheinetrick

Zur Sanierung ihrer maroden Finanzen kam sie auf die Idee im Internet Gutscheine für Thermenaufenthalte anzubieten. Acht Personen überwiesen den geforderten Gegenwert, Gutscheine sahen sie keine, die 19-Jährige streifte mindestens 3.000 Euro ein.

Der iPhone und iPad-Trick

Bei den Mobilfunkanbietern stand die Angeklagte auf der schwarzen Liste, also angelte sie sich einen 22-jährigen unbedarften Wiener und überredete ihn, für sie auf seinem Namen in Shopping Resort G3 zwei Mobilfunkverträge abzuschließen. Die Geräte nahm sie an sich und versprach hoch und heilig, die Monatsbeträge zu bezahlen, was natürlich nicht geschah. Der Wiener sitzt jetzt auf zwei Verträgen und zahlt zwei Jahre lang die Raten.
Die bisher gerichtlich unbescholtene Angeklagte war geständig und nahm die sechsmonatige Bewährungsstrafe an. Rechtskräftig!
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