12.04.2017, 10:51 Uhr

Nationalpark Donauauen vernetzt sich mit der Wachau

Kleines Knabenkraut im Nationalpark Donauauen (Foto: Baumgartner)
ORTH. Die Region Wachau beteiligt sich seit Jahresbeginn am Naturschutzprojekt „DANUBEparksCONNECTED“, das der Nationalpark Donauauen vor zehn Jahren initiiert hat. Eine internationale Tagung in Spitz widmete sich Fragestellungen zu Erhalt und Verbesserung von Wiesenflächen und Auwäldern, 30 Vertreter von Donauschutzgebieten aus Deutschland, Österreich, der Slowakei, Ungarn, Kroatien, Serbien, Rumänien und Bulgarien diskutierten Fragen der Vernetzung der Naturschutzarbeit an der Donau.

Transnationaler ökologischer Verband
Das aktuelle Projekt DANUBEparksCONNECTED mit Laufzeit von zweieinhalb Jahren setzt Schwerpunkte bei der Bemühung, einen transnationalen ökologischen Verbund entlang der Donau aufzubauen und zu stärken. Gemeinsam mit Partnern aus allen Donauländern und verschiedenen Interessenvertretern (z.B. Energiesektor, Schifffahrt, Forstverwaltungen) entwickelt DANUBEparksCONNECTED konkrete Maßnahmen im Wasser (Schutz der letzten „wilden“ Donauinseln), an Land (Verbund der Trockenlebensräume, Korridor Auwald) und in der Luft (Vermeidung der Vogelkollisionen an donauquerenden Hochspannungsleitungen). Das Budget beläuft sich auf drei Millionen €, wovon 85% seitens Europäischer Union über das Interreg Donauprogramm refinanziert werden. 15 Projektpartner und neun begleitende Partner aus allen Donauländern nehmen teil.
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