30.11.2016, 22:20 Uhr

Rückhaltebecken schützt Wohnungen und Kuranstalt

PIRAWARTH (rm). "Vorsorgen ist besser als heilen", erklärte Bürgermeister Kurt Jantschitsch in seiner Rede zur Eröffnung des Rückhaltebeckens beim Kleinharrasbach. Noch ehe ein Schaden eingetreten ist, wurde reagiert. "Denn Starkregenschäden sind teurer als Katastrophenschutz", ergänzte der Ortschef. Thomas Rögner von der Abteilung Wasserbau stellte das Projekt vor. Im Juni 2013 begannen die Arbeiten, die im November 2015 abgeschlossen wurden. Etwa 135.200 m³ fasst das Becken, geschützt werden 90 Wohnobjekte und das Kur- und Rehabzentrum Bad Pirawarth. Gleichzeitig wurde auch das Weidenbachpflegekonzept abgeschlossen, das ökologisch Fauna und Flora unterstützt und auch schon von Touristen gerne genützt wird. An den Kosten von knapp einer Million Euro beteiligen sich Bund, Land, Gemeinde und der Wasserverband. Landesrat Stephan Pernkopf wies darauf hin, dass in weiteren 256 Gemeinden 500 weitere ähnliche Projekte realisiert wurden und weiterhin in die Sicherheit investiert wird. Pater Cosmas segnete abschließend die Anlage.
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