Leser-Aufruf
Das würden die Hietzinger tun, wenn sie Bezirkschef wären

So schön soll es wieder am Lainzer Teich werden, wünscht sich Renate.  | Foto: M. Kautzky
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  • So schön soll es wieder am Lainzer Teich werden, wünscht sich Renate.
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MeinBezirk hat die Leserinnen und Leser dazu aufgerufen, ihre Ideen für den 13. Bezirk kundzutun – und zahlreiche Wünsche und Anliegen von Hietzingerinnen und Hietzingern erhalten. Bezirksvorsteher Nikolaus Ebert (ÖVP) hat auch auf so manche Anregung eine Antwort. 

WIEN/HIETZING. Was würdest du ändern, wenn du Bezirksvorsteher oder Bezirksvorsteherin wärst? Das hat MeinBezirk in den vergangenen Wochen die Leserinnen und Leser gefragt. Zahlreiche Hietzingerinnen und Hietzinger sind dem Aufruf nachgekommen und haben ihre Wünsche und Verbesserungsvorschläge für den 13. Bezirk kundgetan. Ob kleine Makel oder große Probleme, ob es um mehr Grün in der Straße geht oder um mehr Spaß für die Familie: Die Anliegen der Hietzingerinnen und Hietzinger sind sehr vielseitig. Hier liest du eine Auswahl der Bezirkswünsche. Den einen oder anderen Lösungsvorschlag hat der Bezirk auch schon parat.

Leserin Renate geht es um die Natur. Sie habe beobachtet, dass im Lainzer Teich knapp vor dem Lainzer Tor seit dem großen Unwetter im Herbst 2024 noch immer viele große Baumstämme und Äste herumschwimmen. "Leider sammelt sich in den Ecken vor dem Auslauf sehr, sehr viel Mist." Außerdem würde sie sich über eine Weiterführung der Renaturierung des Lainzerbaches bis zur Dr.-Schober-Straße freuen.

Renaturierung und Familie

Das befürwortet Bezirksvorsteher Nikolaus Ebert (ÖVP). Die Hietzinger Bezirksvertretung habe sich vergangenes Jahr bereits einstimmig für eine Fortsetzung der Renaturierung ausgesprochen. "Es gibt jedoch einige Herausforderungen im nächsten Abschnitt des Lainzerbaches, denn in diesem liegt der Bach in der unmittelbaren Nähe zu den Einfamilienhäusern." So müssten noch technische Fragen geklärt werden. Ebert habe zudem den Hinweis zum Lainzer Teich an die MA 45 – Wiener Gewässer weitergeleitet.

Jennifer möchte einen Indoorspielplatz in Hietzing. (Symbolfoto) | Foto: Sven Posch
  • Jennifer möchte einen Indoorspielplatz in Hietzing. (Symbolfoto)
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Jennifer wohnt mit ihrer Familie in Alt-Hietzing. Sie fühlt sich wohl dort, kann sich aber noch Verbesserungen in Sachen Familienfreundlichkeit vorstellen. "Das Angebot an Kinderbetreuungseinrichtungen für Babys ab circa einem Jahr ist sehr limitiert." Auch Kindercafés oder Indoorspielräume wünscht sie sich. Bezirksvorsteher Nikolaus Ebert (ÖVP) findet diese Idee gut. Für mehr Angebote für die Jungen, wie ein Indoorspielplatz, brauche es aber mehr finanzielle Mittel von der Stadt Wien.

Stau und Hitze in der Gasse

Michael wohnt in der Sankt-Veit-Gasse und hofft auf verkehrsberuhigende Maßnahmen. Durch die aktuelle Baustelle zwischen Auhofstraße und Hietzinger Kai gebe es auch noch täglichen Stau. Dieser Teil der Sankt-Veit-Gasse sei im Sommer zudem "unerträglich", denn dort seien kaum durchgehend Bäume gepflanzt. Für Bewohner Michael hat Ebert eine gute Nachricht: "Ich freue mich, mitteilen zu können, dass nach Abschluss der Bauarbeiten im unteren Teil der Gasse Bäume und Sträucher gepflanzt werden".

In der unteren Sankt-Veit-Gasse war in den vergangenen Monaten einiges los. Unter anderem arbeitet dort Wien Kanal an der Erweiterung des Wiental-Kanals (im Bild). Außerdem werden Wasserrohre verlegt.  | Foto: Wien Kanal
  • In der unteren Sankt-Veit-Gasse war in den vergangenen Monaten einiges los. Unter anderem arbeitet dort Wien Kanal an der Erweiterung des Wiental-Kanals (im Bild). Außerdem werden Wasserrohre verlegt.
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Sigrid hat folgendes Anliegen: "Ich plädiere als langjährige Hietzingerin für eine Aufhebung des Parkverbotes auf der rechten Seite der Franz-Boos-Gasse und für eine Umwandlung des desselben in eine Kurzparkzone". Ebert kennt den Fall und antwortet: "Eine Aufhebung des Parkverbotes auf der rechten Seite der Franz-Boos-Gasse ist aufgrund der dort fahrenden Buslinie und der Busstation selbst leider nicht möglich".

Anrainerparkplätze und Polizeipräsenz

Die Straßenlaterne vorn ihrem Haus in der Turgenjewgasse stört Silke und Michael. Diese leuchtet direkt in ihr Wohnzimmer und Schlafzimmer hinein. Sie wünschen sich neue, moderne Leuchten. Der Hinweis wurde an die MA 33 – Wien Leuchtet weitergeleitet, die nun eruiert, ob eine Verbesserung möglich ist. Die Hietzingerin Brigitte wünscht sich eine bessere Polizeipräsenz im Grätzl Am Rosenhügel, und zwar rund um die Gallgasse und Björnsongasse. "Hier gab es schon mehrere Einbrüche", berichtet sie. Ebert möchte dieses Anliegen beim nächsten Jour fixe mit der Hietzinger Polizei ansprechen, wie er MeinBezirk mitteilt. 

Mehr Polizeipräsenz ist gefragt. (Symbolfoto) | Foto: BRS
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Gleich mehrere Bewohnerinnen und Bewohner wünschen sich Anrainerparkplätze im Bereich der Hietzinger Hauptstraße/Lainzer Straße. "Es wurde in der Sitzung der Hietzinger Bezirksvertretung im Dezember 2024 ein diesbezüglicher Antrag eingebracht. Dieser wurde auch einstimmig angenommen. Wir warten aktuell auf die Stellungnahme der zuständigen Fachdienststelle", berichtet der Bezirksvorsteher. 

Mehr Regenschutz bei der Haltestelle

Inge schreibt MeinBezirk: "Mehr Regenschutz bei den Bussen wäre schön". Die 53A-Station Richtung Hütteldorf in der Preindlgasse sei eine sehr frequentierte Umsteigestelle und da gebe es auch viel Platz. "Bei anderen Stationen wäre zumindest ein Flugdach möglich", so Inge.

Ebert kennt das Problem und informiert: "Wir wünschen uns dringend einen Regenschutz für die Fahrgäste bei dieser Busstation. Im Zuge des vor einigen Jahren stattgefundenen Umbaus dieser Bushaltestelle wurden bereits alle technischen Voraussetzungen berücksichtigt, damit eine Wartehalle von den Wiener Linien errichtet werden kann. Bis heute haben sie es leider nicht gemacht".

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