Verbindungsbahn Neu
"Freie Bahn" für neuen Verein

Stephan Messner und Hellia Mader-Schwab fordern: "Keine Teilung Hietzings durch die Verbindungsbahn Neu."
  • Stephan Messner und Hellia Mader-Schwab fordern: "Keine Teilung Hietzings durch die Verbindungsbahn Neu."
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  • hochgeladen von Ernst Georg Berger

Ein neuer Verein ist eingetragen. Sein Ziel: zu verhindern, dass die Verbindungsbahn Hietzing trennt.

HIETZING. "Keine Teilung Hietzings durch die Verbindungsbahn Neu": So lautet der etwas sperrige Name eines neuen Vereins, der eben erst ins Vereinsregister eingetragen wurde. Dahinter stehen der Rechtsanwalt Stephan Messner und die Hietzingerin Hellia Mader-Schwab – eine Konstellation, die einiges verspricht.

"Ich habe mir gedacht: Nur was man selber macht, macht man gut", erklärt der Anwalt seine Beweggründe. Ihm zur Seite steht eine Dame, die bereits einmal entgegen aller Erwartungen Erfolg gehabt hat. "Ich habe vor Jahren die Initiative "Frei zugänglicher Botanischer Garten" gegründet. Es hat drei Jahre gedauert, bis ich Erfolg hatte", erinnert sich Hellia Mader-Schwab. Nun gehen die beiden dieses neue und, wie sie betonen, überparteiliche Projekt an.

Verein als Basis

Nun ist das Thema Verbindungsbahn nicht gerade neu. Mehrere Bürgerinitiativen beschäftigen sich damit. Wozu braucht es da noch einen Verein? So lautet eine berechtigte Frage, deren Antwort den guten Grund dafür belegt.

"Wir bereiten uns auf das UVP-Verfahren (Umweltverträglichkeitsprüfung) vor. Der Verein ermöglicht es uns, dann rasch zu reagieren", erläutert Stephan Messner. Zur Erklärung: Sobald die UVP öffentlich gemacht wird, hat man eine Frist von mindestens sechs Wochen, um mehr als 200 Unterschriften zu sammeln, um Parteienstellung zu erhalten – allerdings nur als Bürgerinitiative, die wiederum erst nach der Veröffentlichung der UVP gegründet werden darf. "Sämtliche Unterschriften gegen das Projekt, die bis jetzt, egal von wem, gesammelt wurden, sind eigentlich wertlos", sagt der Anwalt.

Somit dient der Verein vor allem der Vorbereitung. "Wir wollen damit Öffentlichkeitsarbeit machen und Mitglieder gewinnen. Wenn die UVP aktuell wird, werden wir eine Bürgerinitiative gründen und unsere Mitglieder bitten, diese zu unterstützen", so die Idee des Anwalts.

Wie ernst es ihnen damit ist, beweist das Engagement von Hellia Mader-Schwab: "Ich gehöre keiner Partei an und der einzige Verein, bei dem ich bisher Mitglied war, ist die Kirche. Jetzt habe ich sogar einen mitbegründet."

Im Augenblick sucht der neue Verein noch nach Unterstützern, die eine Teilung Hietzings durch die Verbindungsbahn verhindern wollen. Weitere Infos gibt es unter www.verbindungsbahn-wien.at

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