UNICEF zeichnet Hietzing aus
Hietzing ist der erste familienfreundliche Bezirk Wiens!

von links: Andreas Schöll (Klubobmann der ÖVP Hietzing), Johannes Bachleitner (Klubobmann NEOS Hietzing), Marianne Gärtner (Bezirksrätin FPÖ Hietzing), Katharina Mayer-Egerer (Stv. Klubobfrau SPÖ Hietzing), Silke Kobald (Bezirksvorsteherin Hietzing), Ines Stilling (Bundesministerin für Frauen, Familien und Jugend), Alfred Riedl (Präsident des Gemeindebundes), Dr. Gudrun Berger (UNICEF)
  • von links: Andreas Schöll (Klubobmann der ÖVP Hietzing), Johannes Bachleitner (Klubobmann NEOS Hietzing), Marianne Gärtner (Bezirksrätin FPÖ Hietzing), Katharina Mayer-Egerer (Stv. Klubobfrau SPÖ Hietzing), Silke Kobald (Bezirksvorsteherin Hietzing), Ines Stilling (Bundesministerin für Frauen, Familien und Jugend), Alfred Riedl (Präsident des Gemeindebundes), Dr. Gudrun Berger (UNICEF)
  • Foto: BV Hietzing
  • hochgeladen von Ernst Georg Berger

Hietzing hat das Zertifikat zum ersten familienfreundlichen Bezirk in Wien erhalten.

HIETZING. Familienministerin Mag. Ines Stilling hat jetzt dem 13. Bezirk das staatliche Gütezeichen überreicht. Im Rahmen der Feierlichkeit wurde Hietzing auch mit dem Zusatzzertifikat „kinderfreundlicher Bezirk“ durch die UNICEF, vertreten durch Dr. Gudrun Berger, ausgezeichnet.

Hietzing ist somit, pünktlich zu den Feierlichkeiten anlässlich 30 Jahre Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen, auch der erste Bezirk in Wien, in dem die Kinderrechtskonvention nachweislich gelebter Alltag ist.

Mit einem gemeinsamen Resolutionsantrag im März 2018 hatten alle Parteien der Hietzinger Bezirksvertretung einstimmig erklärt, dass Hietzing gemeinsam auf das Zertifikat „familienfreundlicher Bezirk“ hinarbeiten möge. Damit wurde der Weg eingeschlagen, der jetzt nach eineinhalb Jahren zur offiziellen Verleihung des Zertifikates durch Familienministerin Mag. Ines Stilling geführt hat.

Viel Vorarbeit

Im Rahmen von fünf Schwerpunktgruppen zu den Themen Jugend, Schwangerschaft & Entwicklung, Senioren, Bürgerbeteiligung und Wirtschaft wurden fraktionsübergreifend, gemeinsam mit den in Hietzing beheimateten Vereinen und interessierten Hietzingern zunächst der Ist-Stand erhoben und danach Maßnahmen zur Umsetzung erarbeitet.

„Ich freue mich für die Hietzinger Familien über diese Bestätigung unserer intensiven Anstrengungen. Viele engagierte Hietzinger haben mitgeholfen, dieses Zertifikat zu erlangen. Die Sicherheit auf allen unseren Wegen ist ein wichtiges Thema. Wenn es um die Verkehrssicherheit geht, spüre ich von allen Fraktionen ein ehrliches Bemühen, die Situation besonders für Kinder zu verbessern. Öffentliche Toilettenanlagen, Nahversorgung, ausreichend Spielgeräte in den Parks und Grünflächen sollen das ohnehin sehr gute Ausgangsniveau in Hietzing noch weiter verbessern. Gerade bei Fragen wie einem attraktiven Angebot an Sportanlagen oder der Anbindung an den öffentlichen Verkehr muss langfristig gedacht und vorgesorgt werden, daran werden wir weiterhin arbeiten. Der familienfreundliche Bezirk muss immer wieder neu gedacht und weiter verfeinert werden!“, erläutert Bezirksvorsteherin Silke Kobald ausführlich die Beratungen in den Arbeitsgruppen.

Vieles schon umgesetzt

Während der Sommermonate wurden beispielsweise die Schaukeln auf den Spielplätzen generalüberholt sowie das Angebot an Schaukeln – speziell für Kleinkinder – ausgebaut. Die neue, öffentliche Toilettenanlage im Streckerpark war ebenfalls ein erstes Ergebnis aus dem Auditprozess zum „familienfreundlichen Bezirk“.

Im Rahmen eines Malwettbewerbes wurden auch die Wünsche und Vorstellungen der jungen Hietzingerinnen und Hietzinger altersgerecht erfasst. Wir haben auch das Zusatzzertifikat als „kinderfreundlicher Bezirk“ durch die UNICEF erlangt. Im Jänner wurde ein großer Jugendworkshop abgehalten.

Es ist offiziell

Die Überprüfung des Auditprozesses und der daraus abgeleiteten Umsetzungsmaßnahmen durch die Familie & Beruf Management GmbH wurde erfolgreich abgeschlossen – Hietzing erhält nun als erster Wiener Gemeindebezirk das staatliche Gütezeichen als „familienfreundlicher Bezirk“.

„Wien führt regelmäßig die Rankings zur lebenswertesten Stadt der Welt an. Großstadt und Familie sind nicht zwingend ein Widerspruch. Durch bewusste Maßnahmen und Projekte lässt sich beides vereinbaren, dies wurde uns jetzt auch amtlich bestätigt! Dieses Zertifikat ist nicht nur eine Auszeichnung sondern auch mein Auftrag für die Zukunft, in den kommenden Jahren noch viele weitere positive Entwicklungen für Familien und Kinder im Bezirk voranzutreiben. Sagen wir es so: Zu viele Schaukeln und Rutschen kann es nie geben!“, erinnert sich Bezirksvorsteherin Silke Kobald amüsiert an die Rückmeldungen der Jüngsten beim Malwettbewerb.

Autor:

Ernst Georg Berger aus Hernals

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