Die Jahreszeit für Einbrecher

Obsterstleutnant Otto Schwingenschlögl und und sein Stellvertreter Major Eduard Widhalm vor der Bezirkskarte.Foto: Alfred Eipeldauer
  • Obsterstleutnant Otto Schwingenschlögl und und sein Stellvertreter Major Eduard Widhalm vor der Bezirkskarte.Foto: Alfred Eipeldauer
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(ae). Alle Jahre wieder bringt der Herbst auch Unerfreuliches in Form von Verbrecherbanden, die die frühe Dunkelheit zu Einbrüchen nützen. „Im Bezirk sind am stärksten die Stadt Hollabrunn, Göllersdorf und der unmittelbare Grenzbereich betroffen, aber auch in anderen Regionen gibt es immer wieder Einbrüche“, sagt Bezirkspolizeikommandant Obstlt. Otto Schwingenschlögel.
„Es gibt von uns aber die ganze Herbst- und Winterzeit über laufend Schwerpunktaktionen mit Blaulicht- und Zivilstreifen und besondere Kontrollen an neuralgischen Stellen. Die Dämmerungseinbrecher schlagen bevorzugt ab der Umstellung auf Winterzeit bis in den Februar hinein zu.“

Statistik stimmt nicht immer

In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Verhaftungen von Einbrecherbanden, die im Bezirk ihr Unwesen trieben. Manchmal werden die auch weit weg erwischt. „Immer wieder werden Täter vom Landes-kriminalamt oder in anderen Bezirken nach DNA-Treffern verhaftet und da sind öfter solche dabei, die auch im Bezirk Einbrüche verübten“, weiß Schwingenschlögel. Auch umgekehrt geht es öfter. Da werden Täter im Bezirk gefasst, die auch anderswo Spuren hinterlassen haben. Ganz lässt sich das Risiko, Einbruchsopfer zu werden, kaum ausschalten, aber man kann doch einiges tun, um die Wahrscheinlichkeit zu senken. So sollte das Haus auch dann den Eindruck vermitteln, bewohnt zu sein, auch wenn niemand zu Hause ist. Einbruchssichere Türen und eine Alarmanlage sind ebenfalls hilfreich.

Die Summe der Maßnahmen

„Es ist die Summe der Maßnahmen, die entscheidet“, erklärt Schwingenschlögel. „Je mehr man macht, desto geringer wird das Risiko, Einbruchsopfer zu werden.“
Sollte man zu Hause einen Einbrecher überraschen, so rät die Polizei, sich bemerkbar zu machen, Licht aufzudrehen und durch lautes Reden mehrere Personen vorzutäuschen, und natürlich so schnell wie möglich die Polizei anzurufen. „Auf keinen Fall soll man aber versuchen, dem Täter den Fluchtweg abzuschneiden“, rät der Bezirkskommandant und ersucht um Mithilfe der Bevölkerung: „Wenn es verdächtige Wahrnehmungen gibt, zum Beispiel ein Auto, das nicht in eine Siedlung gehört oder auffällige Personen, sollte man die Nummer 133 wählen. Das kostet nichts, und wenn wir Verdächtige überprüfen, kommen sie normal nicht mehr in die gleiche Gegend.“

Zur Sache

Laut Statistik des LKA wurden im Jahr 2012 im Bezirk Hollabrunn 489 Einbrüche angezeigt, 112 davon konnten geklärt werden.
2013 gab es 433 Einbruchsdelikte und in 40 Fällen wurden die Täter erwischt.

Autor:

Alexandra Goll aus Hollabrunn

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