Trost in schweren Zeiten
Hollabrunner Schüler gestalten Kondolenzkarten
- Katja, Simon, Larissa, Anna, Clara-Benedicta und Miriam präsentieren die Motive für die Kondolenzkarten.
- Foto: Landesklinikum Korneuburg-Stockerau-Hollabrunn
- hochgeladen von Elisabeth Bendl
Schülerinnen und Schüler des Erzbischöflichen Gymnasiums gestalteten einfühlsame Motive für die Palliativstation am Klinikstandort Hollabrunn. Die Karten sollen trauernden Angehörigen Trost spenden.
HOLLABRUNN. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6B des Erzbischöflichen Gymnasiums Hollabrunn beschäftigten sich im Unterricht mit den Themen Fürsorge, Vergänglichkeit, Hoffnung und Trost. Unter der Leitung von Professorin Theresia Heichinger entstanden daraus kreative Bilder, die nun Kondolenzkarten zieren.
Die Karten werden mit persönlichen Worten an die Angehörigen von Patientinnen und Patienten überreicht, die auf der Palliativstation am Klinikstandort Hollabrunn betreut wurden. Einige der Motive sind zudem auf Postern im Aufenthaltsraum zu sehen.
Zeichen der Anteilnahme
„Wir freuen uns, diese selbst gestalteten Kondolenzkarten an die An- und Zugehörigen der Patientinnen und Patienten überreichen zu können. Ebenso wurden mit den zur Verfügung gestellten Motiven Poster für unseren Aufenthaltsraum gestaltet, die sowohl Patientinnen und Patienten als auch Besucherinnen und Besucher erfreuen“, erklärt Palliativärztin Jessica Stöger.
Die Begegnung mit einer schweren Erkrankung, mit dem Sterben und dem Tod zählt zu den intensivsten Erfahrungen des Lebens. Dennoch werden diese Themen in der Gesellschaft häufig verdrängt. Die Kondolenzkarten sollen daher nicht nur Trost spenden, sondern auch dazu beitragen, die Auseinandersetzung mit Sterben und Trauer stärker in das gesellschaftliche Bewusstsein zu rücken.
Kreativer Zugang zu schwierigen Themen
„Die Schülerinnen und Schüler sind nicht nur wichtige Multiplikatorinnen und Multiplikatoren für unsere Palliativarbeit, sondern erarbeiteten sich auf kreative Art einen Zugang zu existenziellen Themen, die wieder stärker Platz in unserer Gesellschaft finden sollten“, betont Stöger. Im Namen des gesamten Palliativteams bedankte sie sich für das große Engagement und die Unterstützung.
Palliativbetreuung umfasst die ganzheitliche Versorgung von Menschen mit unheilbaren, lebensverkürzenden Erkrankungen. Im Mittelpunkt steht dabei der bestmögliche Erhalt der Lebensqualität.
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