Hilfswerk Hollabrunn
Berufsbild Pflege attraktivieren

Stadträtin Elisabeth Schüttengruber-Holly, Dipl. Gesundheits- und Krankenpfleger Dominik Weichmann, Leitende Pflegefachkraft Andrea Ramach, Pflegedirektorin Gabriela Goll, Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka, Betriebsleiterin Martina Reinwein, LAbg. Richard Hogl (Vorsitzender Verein „Hilfswerk Hollabrunn“), NRabg. Eva-Maria Himmelbauer, Organisationsreferentin Ingrid Hofstetter
  • Stadträtin Elisabeth Schüttengruber-Holly, Dipl. Gesundheits- und Krankenpfleger Dominik Weichmann, Leitende Pflegefachkraft Andrea Ramach, Pflegedirektorin Gabriela Goll, Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka, Betriebsleiterin Martina Reinwein, LAbg. Richard Hogl (Vorsitzender Verein „Hilfswerk Hollabrunn“), NRabg. Eva-Maria Himmelbauer, Organisationsreferentin Ingrid Hofstetter
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Was braucht es, damit Pflege und Betreuung zu Hause gelingt? Diese Frage stand im Zentrum des Besuchs von Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka am Hilfswerk-Standort Hollabrunn.

HOLLABRUNN. Hilfswerk-Pflegemitarbeiter boten Wolfgang Sobotka einen umfassenden Einblick in ihren Berufsalltag, zeigten die Vorteile mobiler im Vergleich zu stationärer Pflege auf und besprachen wichtige Faktoren für eine gelingende Pflege und Betreuung.

Pflegende Angehörige stärken

„Wir müssen die pflegenden Angehörigen im Fokus haben. Es braucht daher einen weiteren Ausbau der mobilen Pflege, um temporären Bedarf abzudecken, und eine flexible Betreuung zu den Tagesrandzeiten. Pflegende Angehörige müssen die Möglichkeit haben, ihr Sozialleben aufrecht zu erhalten – sie leisten einen unschätzbaren Dienst für unsere Gesellschaft“, erklärte Sobotka.

Pflegefinanzierung ohne Erhöhung der Lohnnebenkosten

Die Finanzierung der Pflege war ebenfalls eines der Gesprächsthemen. Hier war man sich einig, dass es wichtig wäre, die Bereiche „Betreuung“ und „Pflege“ in finanzieller Hinsicht voneinander zu lösen. „Der Pflegesektor ist in Österreich vergleichsweise unterfinanziert. Die Pflegefinanzierung ist grundsätzlich zu lösen, ohne die Lohnnebenkosten zu erhöhen“, unterstrich Hilfswerk-Geschäftsführer Christoph Gleirscher.

Personalbedarf langfristig sicherstellen

Im Bereich der Ausbildung sollte ein besonderes Augenmerk darauf gelegt werden, berufliche Umsteiger für Pflege und Betreuung zu gewinnen. Ziel ist hier eine langfristige Sicherstellung des Personalbedarfs für gesellschaftlich erwünschte und notwendige Berufsbilder. Zudem ist es unerlässlich, das Berufsbild „Pflege“ zu attraktivieren und die Arbeitsbedingungen in der Praxis zu verbessern.

Autor:

Alexandra Goll aus Hollabrunn

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