19.10.2016, 08:00 Uhr

Weichen für Zukunft gestellt

Die Mandatare entlang der Franz-Josefs-Bahn sind jetzt gefordert, sich gemeinsam für einen Ausbau stark zu machen. Foto: Privat

Die Initiative Pro FJB konnte zahlreiche Forderungen durchsetzen und übergibt den Ball nun der Politik.

BEZIRK (ag). Die Initiative Pro Franz-Josefs-Bahn wurde vor rund drei Jahren gegründet und kann über einige Teilerfolge zurückblicken. Der Sprecher der Initiative, Gerald Hohenbichler, meinte nach der Präsentation einer Studie dazu: „Es werden viele Forderungen bereits umgesetzt und mit der neuen Studie gibt es nun eine Grundlage für die Zukunft der Franz-Josefs-Bahn. Meine Aufgabe ist soweit erfüllt, die viel Zeit, Einsatz und Geld erforderte. Nun werde ich meine intensiven Aktivitäten offiziell einstellen und die Politik ist nun gefordert.“

Schnelle Verbindung

Nach 25 Jahren sollen nun weitere Verbesserungen umgesetzt werden. So gibt es etwa seit letztem Jahr eine schnelle Verbindung mit dem „Waldviertel-Sprinter“, der Bahnhof Gmünd wurde modernisiert und mit dem Fahrplanwechsel wird mit dem neuen Cityjet auch das geforderte moderne Wagenmaterial Realität. Weitere kurzfristige Änderungen stehen mit der direkten Anbindung an den Westbahnhof und einer damit verbundenen Fahrzeitverkürzung bevor, ebenso die Aussicht auf internationale Zugverbindungen. Die Möglichkeiten zur weiteren Optimierung der Bahnlinie sind aus Sicht der Initiative nun ein Auftrag für die Landes- und Bundespolitiker, um den öffentlichen Verkehr im Wald- und Weinviertel zukunftsfit zu machen.

Dornröschenschlaf

Gerald Hohenbichler von der Initiative Pro FJB abschließend: „Wir konnten mit der Initiative die Politik aus dem Dornröschenschlaf wecken und haben die richtigen Forderungen aufgestellt. Ich hoffe, dass wir uns zum 150-jährigen Jubiläum der Franz-Josefs-Bahn über konkrete Ausbaumaßnahmen freuen können. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.“
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