Violeta: "Als Straßenkehrerin kriegt man alles mit"

Violeta (42) aus der Landstraße ist die Wienerin der Woche.
4Bilder
  • Violeta (42) aus der Landstraße ist die Wienerin der Woche.
  • hochgeladen von Andreas Edler

WIEN.  Ich komme beruflich eigentlich aus dem Einzelhandel, doch nach einer Betriebsübernahme wollte ich mich umorientieren. Auf einem Spaziergang durch den 1. Bezirk fiel mir auf, dass auch Frauen bei der MA 48 als Straßenkehrer arbeiten. Daraufhin bewarb ich mich und bekam nach drei Jahren Wartezeit eine Stelle. Hier geht niemand zu früh oder freiwillig. Ich selbst bin nun schon seit neun Jahren dabei.

Insgesamt arbeiten 50 Frauen in der Straßenreinigung der MA 48. Da meine Leitstelle genauso wie mein Zuhause im 3. Bezirk liegt, bin ich in 15 Minuten in der Arbeit. Morgens werden die 15 verschiedenen Strecken unter uns Arbeitskollegen aufgeteilt. Häufig bewege ich mich auf denselben Strecken, deshalb kennen mich die Passanten schon, grüßen mich und plaudern mit mir. Ich liebe es, an der frischen Luft zu sein, was den Beruf für mich so ideal macht. Im Sommer wird man noch dazu schön braun.

Die Arbeitszeiten erlauben es mir, zusätzlich viel Zeit in der Natur mit meiner Familie zu verbringen. Mit meinen beiden erwachsenen Kindern, die noch zu Hause leben, gehe ich gerne Fahrrad fahren, spazieren oder schwimmen. Der nahe gelegene Prater und das eigene Gartenhäuschen begünstigen den Aufenthalt im Grünen.

Wien ist eine ausgesprochen saubere Stadt im Vergleich zu anderen Städten. Ich reise gern und viel, deshalb habe ich auch Vergleichswerte dazu, wie andere Städte aussehen.

Lesen Sie die alle Geschichten der "Wiener der Woche" auf unserer Themenseite.

Violeta (42) aus der Landstraße ist die Wienerin der Woche.
Anzeige

Reality-Check
So kämpfen kleine Betriebe mit dem Bürokratie-Dschungel

Je kleiner der Betrieb, umso größer die Belastung - ein EPU und ein familiengeführtes Unternehmen berichten aus ihrem Alltag. Überlastung durch Bürokratie ist für alle Betriebe tägliche Realität. Besonders belastet sind allerdings Ein-Personen-Unternehmen, kurz EPU. Hier gibt es keine Compliance-Verantwortlichen oder Rechtsabteilungen, die den Gesetzesdschungel lichten helfen. Es laufen alle Pflichten und die gesamte Verantwortung bei einer Person zusammen. „Es gibt so viele Gesetze,...

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

UP TO DATE BLEIBEN


Hier gehts zu den aktuellen Nachrichten aus Wien

Breaking News als Push-Nachricht direkt aufs Handy

MeinBezirk auf Facebook

MeinBezirk auf Instagram

MeinBezirk auf Twitter

MeinBezirk auf WhatsApp

ePaper jetzt gleich digital durchblättern

Storys aus deinem Bezirk und coole Gewinnspiele im wöchentlichen MeinBezirk.at-Newsletter


Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Karte einbetten

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Code einbetten

Funktionalität des eingebetteten Codes ohne Gewähr. Bitte Einbettungen für Video, Social, Link und Maps mit dem vom System vorgesehenen Einbettungsfuntkionen vornehmen.
Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Foto des Tages einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Du möchtest selbst beitragen?

Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.