Liesing: Skandal im Industriegebiet, Skandal um den Straßenstrich

Cami arbeitet im Laufhaus und möchte nicht am Straßenstrich stehen
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  • hochgeladen von Anna Hlava

Und draußen vor der großen Stadt, stehen sich die Nutten die Füße platt. Damit in dieser schönen Stadt das Laster keine Chance hat! Der Song der Spider Murphy Gang, würde aktuell sehr gut nach Wien passen.

Nach Aussagen des Bezirksvorstehers „weg mit Straßenprostitution“ protestiert auch die FPÖ , mit Transparenten gegen den Straßenstrich in Liesing. Die Anrainer sammeln Unterschriften. Aber wohin mit den Damen und ihren Freiern?
Wir haben uns das 1. Wiener Laufhaus in der Erlaaerstrasse angeschaut. Seit der Eröffnung vor 8 Jahren arbeitet Anna hier. Sie leitet den Kontakthof und erläutert:“ Ein Laufhaus ist ein Bordell, bei dem sich die Kunden durch die Gänge und Treppen des Hauses bewegen ("laufen"), während die Prostituierten in bzw. vor ihren Zimmern bei offener Türe auf Kunden warten.
An der Tür wird verhandelt und besprochen, bevor sich die Mädchen mit dem Kunden zurückziehen.

Frauen arbeiten ohne Zuhälter
Die Damen mieten Zimmer inkl. Strom, Heizung und Webseite. Jeder kann die Arbeitszeiten selbst bestimmen. Voraussetzung um hier die Dienste anzubieten, ist die gesetzlich vorgeschriebene ärztliche Untersuchung. Kein ungeschützter Sex. Der Unterschied zum Straßenstrich, hier arbeiten die Frauen ohne Zuhälter, können frei bestimmen, sind geschützt.“

Anna kennt das Geschäft im Rotlichtmilieu seit 22 Jahren und meint: „Die Stadtpolitik verlagert das Problem, die Sexarbeiterinnen werden immer mehr verdrängt. Im 23. Bezirk blieb die Brunner Straße, dort fehlte es an Infrastruktur wie z.B Toiletten.
Das Gewebe ist verpönt, niemand will es, aber jede Epoche und Gesellschaft brauchte es“

Cami arbeitet im Laufhaus und möchte nicht am Straßenstrich stehen
Anna ist Leiterin des 1. Wiener Laufhauses und kennt das Geschäft im Rotlichtmilieu seit 22 Jahren

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