Atzgersdorf: Ende Für Sargerzeugung

Sargerzeugung in Atzgersdorf beendet die Produktion
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LIESING: Das Aus für einen Liesinger Traditionsbetrieb steht unweigerlich vor der Tür: 47 Mitarbeiter stellen seit 1966 jährlich 25.000 Särge in der Breitenfurter Straße 176 her. Hunderte verschiedene Sargmodelle sind im Angebot. Mehr als die Hälfte der Särge wird in Wien verkauft, die restlichen in den Bundesländern. Zu den teuersten Särgen gehört der "Erlkönig". Dieses Luxusmodell wurde auch für die Beerdigung der Nachtclublegende Heinz-Werner Schimanko ausgesucht.
Die Produktion der Sargerzeugung ist aufgrund der sinkenden Sterblichkeitsrate zurückgegangen. Ab Ende des Jahres steht darum die Produktion in Liesing still.
Verwaltung und Erzeugung werden zentralisiert. Die Unternehmenszentrale der B&F Wien, der Bestattung Wien und der Friedhöfe Wien errichtet in der Nähe des Zentralfriedhofs ein neues Gebäude.

Wie geht es weiter?
Wie die Liegenschaft künftig genutzt werden soll, ist derzeit noch unklar. Wolfgang Ermischer von der Bezirksvorstehung: „Die Nutzung des Areals ist nicht entschieden, die denkmalgeschützten Gebäudeteile müssen bei der Planung berücksichtigt werden.“
Welche Ideen haben Sie für das Areal? Schreiben Sie an liesing.red@bezirkszeitung.at

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