Teufelstein-Fischerwiese
Vandalismus im Naturschutzgebiet
- Die Rücksichtslosigkeit mancher Besucher ist nicht zu übersehen. Dagegen geht man jetzt verstärkt vor.
- Foto: Berger
- hochgeladen von Ernst Georg Berger
Das Ausflugsziel Teufelstein-Fischerwiesen ist gerade jetzt beliebt. Aber nicht von allen wird es auch geschätzt.
LIESING. Das Naturschutzgebiet Teufelstein–Fischerwiesen am Rande von Liesing ist eines der artenreichsten Gebiete im ganzen Wienerwald. Aus einem aufgelassenen Steinbruch hat sich eine vielfältige Landschaft mit Felsen, Schutthalden, buntem Trockenrasen und Wiesen, Gebüschen, Wäldern, Tümpeln sowie einem romantischen kleinen See entwickelt.
- Der aufgelassene Steinbruch ist ein beliebtes Ausflugsziel
- Foto: Wechselberger
- hochgeladen von Ernst Georg Berger
Mehr als 300 Pflanzen- und über 1.000 Tierarten, viele davon stark gefährdet und streng geschützt, leben hier. Besonders die Bewohner der benachbarten Siedlung Waldmühle Rodaun verbringen hier gerne ihre Freizeit. Allerdings nutzen leider nicht alle das idyllische Areal nur zu ihrer Erholung.
"Immer mehr Besucher treiben ihr Unwesen, indem sie ihre Spuren hinterlassen, sei es in Form von Müll, der Sabotage von Tafeln oder besonders gerne durch Zeichensetzung mittels Graffiti", ärgert sich Klaus Wechselberger von der Umweltinitiative Wienerwald. Selbst Sperrmüll wurde hier schon abgeladen.
Verstärkte Kontrolle
Gerade in Zeiten von Corona ist es verständlich, dass viele Menschen Bewegung in der freien Natur suchen. Dass sich darunter auch einige schwarze Schafe befinden, die diese Idylle nicht zu schätzen wissen, will man nicht tolerieren.
- Die hinterlassenen Spuren der "Corona-Partys".
- Foto: Wechselberger
- hochgeladen von Ernst Georg Berger
Das Gebiet fällt in die Zuständigkeit der Gemeinde Perchtoldsdorf. Dort ist man sich der Problematik bewusst, wie man gegenüber der bz bestätigt. Besonders in den vergangenen Wochen sei aus diesem Grund verstärkt patrouilliert und kontrolliert worden. Das wird auch weiterhin der Fall sein.
Empfindliche Strafen
Sogenannte "Müllverunreinigungen mit Siedlungsabfällen in Wohngebieten oder Grünflächen" sind kein Kavaliersdelikt. Die Strafen dafür können ganz schön empfindlich sein, weiß Florian Beer von den Niederösterreichischen Umweltverbänden. "Derartige Verwaltungsübertretungen können von der Bezirksverwaltungsbehörde mit einer Geldstrafe von bis zu 2.200 Euro geahndet werden. Bei Vorliegen erschwerender Umstände, insbesondere im Wiederholungsfall, können bis zu 21.800 Euro fällig werden."
Derartige Geldstrafen fließen der zuständigen Gemeinde zu und sind von dieser für Umweltschutzmaßnahmen zu verwenden.
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