Unfallschwerpunkt entschärft
Bauarbeiten in der Karl-Schwed-Gasse sind abgeschlossen
- Die neue Bodenschwelle in der Karl-Schwed-Gasse soll für mehr Sicherheit sorgen.
- Foto: BV 23/Genitheim
- hochgeladen von Marlene Graupner
Was lange währt, wird endlich gut: Jahrzehntelang forderten Anrainerinnen und Anrainer in der Karl-Schwed-Gasse Verkehrsberuhigung. Jetzt ist die erste Maßnahme mit der fertiggestellten Fahrbahnaufdopplung umgesetzt.
WIEN/LIESING. Die Karl-Schwed-Gasse zwischen Rosenhügelstraße und Endresstraße galt über Jahrzehnte hinweg als Problemstelle. Anrainerinnen und Anrainer berichteten immer wieder von starkem Durchzugsverkehr, überhöhter Geschwindigkeit und gefährlichen Situationen, insbesondere im Bereich enger Straßenabschnitte und Kreuzungen. Auch beschädigte Fahrzeuge sowie riskante Begegnungen zwischen Auto-, Rad- und Fußverkehr wurden dabei genannt.
Nach mehr als 30 Jahren anhaltender Beschwerden aus dem Grätzl ist in der Karl-Schwed-Gasse jetzt eine zentrale Maßnahme zur Verkehrsberuhigung umgesetzt worden. Die Bauarbeiten im Bereich der Kreuzung Friedensstraße/Karl-Schwed-Gasse sind abgeschlossen. Mit der neuen Fahrbahnaufdopplung soll der Verkehr künftig spürbar verlangsamt werden und damit die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden im Wohngebiet steigen.
Anrainer protestierten
Öffentlich sichtbar wurde der lange bestehende Unmut im November 2024, als Betroffene mit einer Kundgebung in der besagten Gasse auf die Situation aufmerksam machten. Unterstützt wurden sie dabei unter anderem von Pro 23- Bezirksrat Christian Steinhoff (Pro 23) und Pro 23-Obmann Ernst Paleta. Eine der Initiatorinnen, Anrainerin Carolyn Stuckey, schilderte damals, dass viele Autofahrerinnen und Autofahrer die Wohnstraße mit zu hoher Geschwindigkeit durchfahren würden, bevor sie in der Rosenhügelstraße wieder auf Tempo 30 abbremsen.
- Im November 2024 gab es eine Kundgebung in der Gasse.
- Foto: Pro23
- hochgeladen von Lisa Kammann
Auch die Sicherheit von Kindern und Jugendlichen war ein zentrales Thema. Schüler auf dem Weg zur Rudolf-Steiner-Schule seien laut Anrainerinnen und Anrainern immer wieder gefährlichen Situationen ausgesetzt gewesen. Besonders der Kreuzungsbereich mit der Friedensstraße wurde wiederholt als kritisch beschrieben.
Im Zuge der Diskussionen wurden unterschiedliche Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung gefordert – von einer Tempo-30-Regelung über Schutzwege und Bodenschwellen bis hin zu baulichen Eingriffen im Straßenraum.
Finanzierung 2025 beschlossen
Die Bezirksvertretung behandelte die Anliegen in der Verkehrskommission, wo entsprechende Schritte grundsätzlich positiv bewertet wurden. Im Dezember 2025 wurde schließlich in der Bezirksvertretungssitzung die Finanzierung der Fahrbahnaufdopplung beschlossen, die nun aus dem Bezirksbudget umgesetzt wurde. Durch die bauliche Erhebung im Kreuzungsbereich müssen Fahrzeuge aus allen Richtungen ihre Geschwindigkeit deutlich reduzieren, wodurch der Unfallschwerpunkt entschärft werden soll.
"Es freut mich sehr, dass der Einsatz für die Menschen in dem Grätzl den ersten Erfolg gebracht hat", zeigte sich Bezirksrat Steinhoff zufrieden. Für viele Anrainerinnen und Anrainer ist die Fertigstellung ein lange erwarteter Schritt nach jahrzehntelangem Einsatz.
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