13.11.2017, 00:00 Uhr

Grenzen der Mode verschwimmen

Androgyn-Model „Mataya Waldenberg“ ist das Werbegesicht der Modezone 2017. (Foto: Robert Maybach)

Bei ihrer elften Ausgabe bricht die Modezone mit den klassischen Rollenbildern der Mode und stellt Androgynität in den Mittelpunkt.

Die Grenzen zwischen weiblicher und männlicher Mode werden bei der diesjährigen Modezone verschwimmen. "Wear what you want" ist das Motto der Messe, die von 17. bis 19. November im Lentos Kunstmuseum stattfindet. Das Thema Androgynität findet nicht nur im Werbesujet Niederschlag sondern auch bei der Eröffnungsmodenschau und zum Teil auch bei der Auswahl der 40 Labels, die heuer ihre aktuellen Kollektionen präsentieren werden. „Die Modebranche ist häufig Vorreiter in gesellschaftlichen Themen und steht Neuem und Anderem oft aufgeschlossener gegenüber als der Rest. Immer öfter sieht man androgyn wirkende Models in den internationalen Fashionmagazinen und -shows. Das eröffnet eine neue Sichtweise auf klassische Schönheitsideale und Geschlechterrollen, der wir uns mit der Modezone 2017 anschließen möchten“, sind sich die Organisatorinnen Ina Wiesner, Astrid Windtner und Silvia Gschwandtner einig.

Spiel mit Gender-Klischees

Als Gesicht für das Werbemotiv der Modezone wurde Performancekünstler und Androgyn-Model „Mataya Waldenberg“ engagiert und von Studierenden des Zweigs Fashion & Technology eingekleidet. Die Eröffnungsmodenschau am Freitag spielt mit Gender-Klischees. Dazu gibt es eine Live-Performance von Lukasz Czapski & Alina Bertha, die sich sich ebenfalls mit dem Thema Androgynität beschäftigen wird. Im Anschluss kann bei Live-Musik der Linzer Band P.M. Love Explosion bis 23 Uhr anprobiert, ausprobiert und eingekauft werden. Am Samstag und Sonntag ist die Modezone jeweils von 10 bis 18 Uhr für alle Modebegeisterten geöffnet.

Das Tagesticket am Samstag und Sonntag kostet jeweils 3 Euro. Das Ticket für die Eröffnung mit Modenschau kostet 14 Euro. Infos: modezone.at
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