15.09.2016, 19:54 Uhr

So krank machen kaputte Zähne

Drei Mal am Tag putzen und regelmäßig Zahnarztbesuche sind Nemeths Rezept für ein schönes & gesundes Lächeln. (Foto: Werner Heiber/Fotolia)

Kranke Zähne können den ganzen Körper schwächen. Mit richtiger Hygiene kann dies verhindert werden.

BEZIRK (gasc). "Schau auf deine Zähne, die brauchst du dein ganzes Leben lang." Diesen Satz haben wohl die meisten Menschen schon irgendwann zu hören bekommen. Dennoch sind die konkreten Folgen von erkrankten Zähnen nur den wenigsten bewusst.
Adam Nemeth ist seit 2012 selbstständiger Zahnarzt in Obernberg und erklärt: "Die häufigsten Erkrankungen sind Karies und Parodontose. Diese können ohne ärztliche Behandlung zum Zahnverlust führen." Jedoch können auch noch ganz andere Krankheiten ausgelöst werden: "Das kann mit einer Gesichtsschwellung anfangen und über Kopfschmerzen bis hin zu Herzerkrankungen führen", so der Mediziner. Am häufigsten von Dentalproblemen betroffen seien laut Nemeths Einschätzung Menschen über einem Alter von 45 Jahren.

Ein fixer Teil des Alltags
Doch so schwere Schäden können mit dem richtigen Maß an Hygiene oft schon im Vorhinein verhindert werden: "Die Zahn- und Mundpflege sollte mindestens drei Mal täglich in den Alltag miteingebunden werden." Nemeth empfiehlt, morgens erst nach dem Frühstück die Zähne zu putzen und rät zur elektrischen Zahnbürste: "Sie ist effektiver und leichter in der Handhabung als das herkömmliche Modell." Außerdem solle man einmal am Tag Zahnseide verwenden.

Kontrolle & Reinigung
Zusätzlich dazu ist der regelmäßige Gang zum Zahnarzt ein Muss. Adam Nemeth meint: "Wichtig ist die halbjährliche Kontrolluntersuchung. Wenn dazu noch eine Prophylaxebehandlung – eine professionelle Zahnreinigung – gemacht wird, kann man Zahnproblemen gut vorbeugen."
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