27.01.2018, 14:04 Uhr

In der Nacht von Freitag auf Samstag mussten zwei Häuser in Wien Margareten wegen eines Kellerbrandes evakuiert werden

Wien: Schönbrunnerstraße 85 |

Mehrere Personen wurden durch Rauchgas verletzt und mussten in Spitäler eingeliefert werden

Kurz vor 00:30 Uhr ging dem Vernehmen nach bei der Feuerwehr der Notruf durch einen Lokalbetreiber gegenüber ein, „ein Haus brennt“!

Die Feuerwehr entsandte sofort zwei Züge aus Mariahilf und Favoriten, die Wiener Rettung entsandte ebenso sofort den K – Zug und mehrere Rettungsautos sowie drei Notarzt-fahrzeuge, während die Polizei die Schönbrunnerstraße in Höhe Reinprechtsdorferbrücke sperrte.


Atemschutzträger evakuierten die noch nicht aus dem Haus gekommenen Bewohner, darüber hinaus wurde von außen jede Wohnung geöffnet um Lüftung zu schaffen. Gleichzeitig machte sich ein weiterer Trupp daran den Brandherd zu lokalisieren und zu löschen.

Trotzdem mussten vorerst  mindestens vier Personen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in Spitäler eingeliefert werden.
Gegen 01:15 konnte „Brand aus“ gegeben werden und die Brandermittler des LKA Wien machten sich an die Arbeit, den Grund für den Brand im Haus zu suchen! Währenddessen konnten wenigstens die Bewohner des hinteren Hauses, welches kaum betroffen war zurück in ihre Wohnungen, nachdem sie als erst von der Polizei geweckt und aus dem Haus gebracht wurden.

Der Gesamte Einsatz dauerte mehr als drei Stunden, in der auch die Schönbrunnerstraße und die Quergassen gesperrt waren, damit die Einsatzkräfte ihre Fahrzeuge einsatztaktisch gut aufstellen konnten!
Die Bewohner des „Vorderhauses“ werden wohl teilweise wo anders unterkommen müssen, bis die Rauchschäden behoben sind, was wohl die Stadt Wien auf den Plan ruft für Notwohnungen.

Inzwischen stellte sich auch heraus, dass es bei dem Brand einen Toten gab, welcher dem Vernehmen nach in Panik aus dem im Hof befindlichen Fenster sprang, darüber hinaus wurde bei der Evakuierung in einer Wohnung eine stark verweste Leiche gefunden!

Insgesamt 11 Personen wurden mit verschiedensten Verletzungen in Krankenhäuser verbracht.
Die lange Nacht für die Einsatzkräfte endete erst gegen 3 Uhr früh und beschäftigte neben Feuerwehr und Rettung und Bezirkspolizei auch das Landeskriminalamt Wien!

E. Weber

Fotos: E. Weber (c) SGB Media 2018
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