Mariahilfer Straße
Anrainer äußern sich zu möglichem Rad- & E-Scooterverbot

Die Mariahilfer Straße wird täglich von zahlreichen Menschen besucht - darunter auch viele Radlerinnen und Radler. | Foto: Pia Rotter/MeinBezirk
3Bilder
  • Die Mariahilfer Straße wird täglich von zahlreichen Menschen besucht - darunter auch viele Radlerinnen und Radler.
  • Foto: Pia Rotter/MeinBezirk
  • hochgeladen von Pia Rotter

Die Diskussion um die Verkehrssituation auf der Mariahilfer Straße nimmt Fahrt auf. In der jüngsten Bezirksvertretungssitzung in Mariahilf wurde ein Antrag eingebracht, der die Ausnahmeregelung für Rad- und E-Scooterfahrer auf der Einkaufsmeile auf den Prüfstand stellen soll. Doch wie stehen die Anrainerinnen und Anrainer zu einem möglichen Verbot? MeinBezirk hat nachgefragt.

WIEN/MARIAHILF/NEUBAU. In der vergangenen Bezirksvertretungssitzung in Mariahilf stellten die Parteien SPÖ, ÖVP, Neos und FPÖ einen Antrag, der ein Fahrverbot für Rad und E-Scooter auf der Mariahilfer Straße prüfen soll.

Neubau lehnt das ab – Bezirkschef Markus Reiter (Grüne) verweist auf sinkende Unfallzahlen und plädiert statt Verboten für mehr Rücksichtnahme. Mehr dazu liest du unten.
Anrainerinnen und Anrainer teilten ihre Gedanken dazu mit MeinBezirk:

„Ich bin gesundheitlich auf meinen kleinen Scooter angewiesen, daher wünsche ich mir kein Verbot. Aber die Schnellfahrer – ob Rad oder Scooter – nerven. Ein Monat konsequenter Kontrollen und Strafen würde das Problem sicher lösen.“
Florian W., per E-Mail

„Wir wohnen seit 30 Jahren in der Richtergasse, unweit der Mariahilfer Straße. Spazierengehen oder Flanieren wird uns oft durch rücksichtslose Rad- und Scooterfahrer vermiest – die Tempobeschränkung wird kaum beachtet und selten kontrolliert. Als ältere Personen fühlen wir uns oft fehl am Platz. Ich möchte nicht alle über einen Kamm scheren, aber Rad- und E-Scooterfahrer haben in einer Fußgängerzone meiner Meinung nach nichts verloren.“
Christian S., per E-Mail

"Keine Rücksicht"

„Ich bin für ein Verbot für Scooter und Rad! Es ist ein Spießroutenlauf – sie fahren sehr schnell und nehmen auf keinen Fußgänger Rücksicht!“
Anrainerin, per E-Mail

Einige bummeln gemütlich mit Einkaufstaschen, andere hetzen mit ratternden Scootern oder Fahrrädern vorbei – die Mariahilfer Straße ist ein Ort, an dem sich viele Interessen kreuzen. (Symbolfoto) | Foto: hanohiki/Panthermedia
  • Einige bummeln gemütlich mit Einkaufstaschen, andere hetzen mit ratternden Scootern oder Fahrrädern vorbei – die Mariahilfer Straße ist ein Ort, an dem sich viele Interessen kreuzen. (Symbolfoto)
  • Foto: hanohiki/Panthermedia
  • hochgeladen von Pia Rotter

„Ich wohne seit 45 Jahren im Bezirk Neubau. Seit dem Umbau zur Begegnungszone ist die Mariahilferstraße für Fußgänger, besonders ältere Menschen und Kinder, nicht ungefährlich. Ich spreche mich für ein Radverbot aus, da viele Radfahrer rücksichtslos sind, überhöhte Geschwindigkeit fahren und Verkehrsregeln missachten.“
Anrainerin, per E-Mail

Klare Regeln gewünscht

„Der Beschluss, ein Radfahrverbot zu prüfen, kommt zu spät. Die Mariahilfer Straße hätte von Anfang an eine reine Fußgängerzone sein sollen. Fahrräder, Scooter und Autos auf Gehwegen führen zu Chaos und Gefährdungen, die vermeidbar wären.“
Adrian E., per E-Mail

"Ich halte ein Zweirad-Verbot auf der Mariahilfer Straße für völlig unsinnig. Man bekämpft damit nur die Symptome statt die Ursache – hätte man gleich einen eigenen Radweg geplant, gäbe es diese Probleme nicht. Ich wäre stattdessen für klare Regeln: Tempo 15, Kennzeichen und Führerscheinpflicht für alle Zweiräder sowie Kameraüberwachung zur Kontrolle."
Peter K., per E-Mail

Das könnte dir auch gefallen:

Neubaus Bezirkschef gegen Scooter- und Radfahrverbot
Kommt bald ein Scooter- und Radfahrverbot?

Filmarchiv Austria übernimmt Lamarr-Nachlass in Wien
Die Mariahilfer Straße wird täglich von zahlreichen Menschen besucht - darunter auch viele Radlerinnen und Radler. | Foto: Pia Rotter/MeinBezirk
Einige bummeln gemütlich mit Einkaufstaschen, andere hetzen mit ratternden Scootern oder Fahrrädern vorbei – die Mariahilfer Straße ist ein Ort, an dem sich viele Interessen kreuzen. (Symbolfoto) | Foto: hanohiki/Panthermedia
Foto: Pia Rotter/MeinBezirk

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

UP TO DATE BLEIBEN


Hier gehts zu den aktuellen Nachrichten aus Wien

Breaking News als Push-Nachricht direkt aufs Handy

MeinBezirk auf Facebook

MeinBezirk auf Instagram

MeinBezirk auf Twitter

MeinBezirk auf WhatsApp

ePaper jetzt gleich digital durchblättern

Storys aus deinem Bezirk und coole Gewinnspiele im wöchentlichen MeinBezirk.at-Newsletter


Anzeige
Ihr habt eine Auszeit nötig? Dann haben wir ein ganz spezielles Gewinnspiel für euch. | Foto: Streamhouse
3

Streamhouse Gaming-Urlaub
2 x 1 Gaming-Wochenende in Bad Großpertholz für 5 Personen gewinnen!

Hin und wieder braucht es eine kleine Auszeit von der Arbeit, den Verpflichtungen und Familie, in der man sich mit seinen Freunden eine schöne Zeit macht. Mit unserem neuen Gewinnspiel geben wir euch die Möglichkeit endlich wieder einmal gemeinsam Spaß zu haben und bis tief in die Nacht zu zocken. Gemeinsam mit Streamhouse, Österreichs erstem Hotel für Gamer, verlosen wir 2 Gutscheine für eine unvergessliche Zeit mit Freunden und Freundinnen. Ausgestattet mit modernen Gaming-Bereichen,...

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Karte einbetten

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Code einbetten

Funktionalität des eingebetteten Codes ohne Gewähr. Bitte Einbettungen für Video, Social, Link und Maps mit dem vom System vorgesehenen Einbettungsfuntkionen vornehmen.
Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Foto des Tages einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Du möchtest selbst beitragen?

Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.