Interview Markus Rumelhart
"Heuer planen wir in Mariahilf, 2022 packen wir an"

Bezirksvorsteher Markus Rumelhart (SPÖ) beim Interview mit bz-Redakteurin Larissa Reisenbauer. | Foto: BV 6
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  • Bezirksvorsteher Markus Rumelhart (SPÖ) beim Interview mit bz-Redakteurin Larissa Reisenbauer.
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Von der Gumpendorfer Straße bis zum Loquaipark: Bezirkschef Markus Rumelhart (SPÖ) im bz-Interview.

WIEN/MARIAHILF. Im Sommerinterview 2020 erzählten Sie uns über zahlreiche Projekte für 2021. Diese wurden aber bislang nicht umgesetzt. Warum?
MARKUS RUMELHART: Das stimmt. Damals sprachen wir zum Beispiel von der Umgestaltung des Christian-Broda-Platzes, der Fertigstellung des Loquaiparks sowie der Bürgerbeteiligung zur Modernisierung der Gumpendorfer Straße. Durch die Formierung der neuen Stadtregierung hat sich jedoch 2021 einiges geändert. Fördertöpfe wurden zum Beispiel umgeschrieben und wir als Bezirk wollten sichergehen, dass all unsere Projekte auch richtig zur Geltung kommen. Deswegen kann man das Jahr 2021 als sogenanntes Planungsjahr sehen. 2022 geht es dann in die Umsetzung.

Wie sehen also die weiteren Vorgehensweisen aus?
Das Konzept zur Umplanung des Loquaiplatzes steht zum Beispiel schon lange. Dies wurde nicht verändert. Doch wir konnten das Grätzel rundherum noch in die Planung mit hineinnehmen. Bedeutet: Die gesamte Fläche zum angrenzenden Pensionistenheim wird entsiegelt und im Stil der#%mittlerweile sehr beliebten Königsegggasse gepflastert, der Park wird bis zum Haus ausgeweitet und es werden neue Bäume gepflanzt. Das Projekt Christian-Broda-Platz erhält den Endschliff. Der Schwerpunkt wird auf Begrünung, Sonnenschutz, Wasser und einen neuen Bodenbelag gelegt. Als Vorbild wird der Cooling Park Esterházypark herangezogen. Auch die Beleuchtung und das Radwegenetz werden dort verbessert. Um die Anrainer noch stärker miteinzubeziehen, werden ab Herbst am Platz Litfaßsäulen aufgestellt, wo man seine Meinung kundtun kann.

Bald soll es am Christian-Broda-Platz so kühl werden, wie im Esterhazypark (im Bild). | Foto: hm
  • Bald soll es am Christian-Broda-Platz so kühl werden, wie im Esterhazypark (im Bild).
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Wie geht es mit der neuen Gumpendorfer Straße weiter? Dies verspricht ja ein langfristiges Projekt in Mariahilf zu werden.
Die Potentialanalyse, was genau alles möglich ist, läuft derzeit. Im Herbst wird diese abgeschlossen sein. Danach werden die Bürger zu ihren Wünschen und Ideen diskutieren. Die Analyse sagt uns dann, welche davon auch umsetzbar sind.

Wie soll die Gumpendorfer Straße umgestaltet werden?

Wie wird diese Bürgerbeteiligung aussehen?
Das neue Facelift der Gumpendorfer Straße soll ein Gemeinschaftsprojekt werden, daher wollen wir die Bürgerbeteiligung auch so breit wie möglich ansetzen. Heißt: Wir werden den Anrainern verschiedene Möglichkeiten bieten, sich aktiv in die Modernisierung der Gumpendorfer Straße einzubringen.

Was hat Mariahilf 2021 im Herbst noch zu bieten?
Wir gehen mit der Corona-Situation natürlich auch noch sehr vorsichtig um und müssen auf alle Eventualitäten gefasst sein, doch wir planen einen bunten Herbst für Mariahilf. Am 4. September wird unser Straßenfest „andersrum ist nicht verkehrt“ in der Esterházygasse über die Bühne gehen, welches im Rahmen des Bezirksfestivals als Start-Event abgehalten wird. Am 22. September feiert der Seniorentreff heuer sein 25-jähriges Jubiläum. Im Oktober gibt es außerdem Konzerte, Workshops und Informationsveranstaltungen im Rahmen der Mariahilfer Frauenwoche. Sie sehen also, auch wenn 2021 ein Planungsjahr war, der 6. Bezirk will seinen Bewohnerinnen und Bewohnern dennoch eine bunte Vielfalt bieten.

Interview: Larissa Reisenbauer

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