So soll das Haus des Meeres bald aussehen

Die Glasfassde wird den Altbestand des Haus des Meeres ergänzen.
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  • Die Glasfassde wird den Altbestand des Haus des Meeres ergänzen.
  • Foto: Haus des Meeres/(C)oln
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MARIAHILF. Jetzt ist es fix: Das Haus des Meeres baut aus. Unter dem Motto "Alt und Jung unter einem Dach" wurden am Mittwoch die Pläne für den geplanten Zubau präsentiert. Und die sehen durchaus spektakulär aus.  Die Fassade über dem Haupteingang soll komplett verglast und nach vorne versetzt werden. Das markante schräge Dach soll eingegliedert werden. Statt wie bisher nach außen, steht es künftig "nach innen". 

Wie die Betreiber am Mittwoch wissen ließen, werde der Anbau bereits im Frühling 2018 beginnen. Bereits ein Jahr später soll der Außenbereich fertiggestellt sein. "Die Baumaßnahmen werden so gesetzt, dass der Zoobetrieb im Inneren des Altbestandes sicher und ungestört weiter verläuft – 365 Tage im Jahr!", heißt es in der Presseaussendung. Highlight des Ausbaus: Ein Panoramalift. Jene, die nur die Aussicht genießen wollen, müssen künftig dafür keinen Zooeintritt bezahlen, sondern nur einen Kostenbeitrag für die Lifte. 

Seit 2010 keine Förderungen mehr

Die neuen Flächen werden mit weiteren Aquarien- und Terrarien-Abteilungen sowie Mehrzweckbereichen für Vorträge, Symposien, Filmvorführungen und Kunstausstellungen belegt. Zusätzliche Ruhezonen sollen den Besuchern das Zooerlebnis verschönern. Brisant: Das Haus des Meeres erhält seit 2010 keine Förderungen mehr. Die Finanzierung des Anbaus erfolgt in Eigenregie. Immerhin konnte der Zoo im Jahr 2017 635.383 Besucher verzeichnen – ein Rekord. 

"Wir sind überzeugt, mit diesem Erweiterungsbau – ohne Reduktion von Grünflächen – das gemeinnützige Haus des Meeres entsprechend unserer Stiftungsurkunde zukunftsorientiert und nachhaltig zu gestalten, damit auch künftige Generationen den Zauber der Tier- und Pflanzenwelt vor der Haustüre mitten in Wien erleben können", sagt Stiftungsvorstand Franz Six.  

Solardach überspannt Altbestand und Neubau

Das gemeinsame Solardach über dem Altbestand und dem Neubau zeige, dass man Vergangenheit und Zukunft sinnvoll miteinander verbinden kann, so Six. Zusätzlich könne die Photovoltaik-Anlage mehr als 100.000 Kilowatt Strom im Jahr erzeugen. Der „dunklen Vergangenheit“ des Kriegsreliktes tragen man weiterhin mit dem Flakturmmuseum „Erinnern im Innern“ Rechnung.

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