"Elite Österreichs kommt aus dem Basketball"

Fritz Miklas, Coach der Basket Flames, führte sein Team an die Spitze der Zweiten Bundesliga.
  • Fritz Miklas, Coach der Basket Flames, führte sein Team an die Spitze der Zweiten Bundesliga.
  • hochgeladen von Levin Wotke

MARIAHILF. Woher kommt der aktuelle Erfolg der Basket Flames?
FRITZ MIKLAS: "Wir haben eine ganz große Stärke: Das Team besteht aus 15 Leuten und ich kann jeden einsetzen und jeden ersetzen. Bestes Beispiel ist das Auswärtsspiel gegen die Timberwolves: Mir haben vier der besten Spieler gefehlt und trotzdem haben wir in der Verlängerung gewonnen."
Was war Ihre Rolle dabei?
"Der Coach kann immer nur so stark sein wie seine Spieler. Natürlich muss man leiten, aber das Team ist konzentriert und die Arbeitsauffassung ist sensationell."
Welche Teams könnten Ihnen jetzt gefährlich werden?
"Wahrscheinlich die Ersten der Tabelle: Mattersburg, dahinter die Mistelbacher und dann die Timberwolves. Auch die Klagenfurter KOŠ Celovec spielen unkonventionell, aber gut. Der Sieg gegen sie war harte Arbeit."
Sie selbst hatten auch eine erfolgreiche Karriere als Spieler. Wie hat sich die Szene seither verändert?
"Als ich damals gespielt habe, haben wir mit dem Verein UBSC in Wien den jugoslawischen Meister, der damals Weltmeis-ter war, um elf Punkte geschlagen. Der Fehler war aber, dass damals die Verantwortlichen das Geld nur in die erste Mannschaft hineingesteckt und sich nicht um die Jugendarbeit gekümmert haben."
Würden Sie sich mehr Einsatz für den Basketball seitens der Politik wünschen?
"Was wir bräuchten, ist ein professionelles Marketing. Die Elite Österreichs kommt nicht aus dem Tennis oder dem Fußball, sondern aus dem Basketball. Ein paar Namen: Franz Vranitzky war Nationalteamspieler und Martin Bartenstein war jahrelang A-Liga-Spieler. So müsste ein professionelles Marketing aussehen."
Was sind Ihre Erwartungen für diese Saison?
"Jetzt läuft der Grunddurchgang, da sammeln wir Punkte wie die Eichhörnchen. Das deklarierte Ziel der Mannschaft ist: Immer schön bescheiden bleiben und trotzdem nach dem Maximum streben."

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